Fußball: Bezirksliga
Ein famoser Auftakt reicht nicht

Greven -

Eieiei. Nach dem Remis gegen Gievenbeck am Gründonnerstag verliert Greven 09 das Bezirksliga-Topspiel in Altenrheine – und wird sich somit vermutlich nicht so wahnsinnig begeistert ans Osterwochenende 2019 erinnern.

Montag, 22.04.2019, 20:18 Uhr aktualisiert: 25.04.2019, 13:54 Uhr
Sein frühes Tor reichte nicht: Bernd Lakenbrink (r.) und seine Nullneuner erleiden einen Rückschlag im Aufstiegskampf.
Sein frühes Tor reichte nicht: Bernd Lakenbrink (r.) und seine Nullneuner erleiden einen Rückschlag im Aufstiegskampf. Foto: Stefan Bamberg

In „Altenrheine“ steckt das „Ei“ ja schon drin. Leider jedoch werden sie dieses mittelmäßige Buchstaben-Spielchen bei Bezirksligist Greven 09 nicht mit frohen Ostern 2019 in Verbindung bringen. Weil sie sich beim dort ansässigen Sportclub am Montag derer drei ins Körbchen legen ließen: 2:3 – eieiei. Und alles vorbei im Aufstiegskampf? „Nein“, sagt Trainer Uli Peppenhorst, „wir spielen weiter und schauen am Ende, was dabei rauskommt.“ Das Gegenteil wäre freilich eine Sensation gewesen.

Zuversicht zog der Übungsleiter aber aus dem Grevener Auftritt in diesem vom Start weg sehenswerten Spitzenspiel: „Wir haben nie aufgesteckt – trotz der schwierigen Personallage.“ Die verkomplizierte sich vor dem Anpfiff, da sich Philipp Kraus und Thomas Brüning beim Aufwärmen verletzten.

Die elf Einsatzfähigen machten dennoch einen famosen Auftakt – und Bernd Lakenbrink mit der ersten Chance der Partie das 1:0 (2.). Überhaupt entschied sich sehr vieles sehr früh: sechs Minuten rum, als Nic Kriwet die zweite Bude auf dem Schlappen hatte – das wäre Ihr Preis gewesen.

Stattdessen antwortete nun Altenrheine: mit dem 1:1 nach 18 und dem 2:1nach 23 Minuten. „Es gab viele lange Bälle“, berichtete Peppenhorst. „Die haben wir zu oft nicht verteidigt gekriegt.“ Doch immerhin gelang auch ihnen die Replik: Emre Kücükosman, 20 Meter, Freistoß, 2:2 (27.).

Die zweite Hälfte ist schneller erzählt: Nach dem 2:3 (52.) spielten die 09er Sekt-oder-Selters – und wegen Gelb-Rot gegen Patrick Fechtel (79.) nur noch zu zehnt. In Gleich- wie in Unterzahl reichte es nicht.

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