Tennis: TC RW Greven
Wir sind ein Familien-Club

Greven -

Am kommenden Sonntag dürfte Gedränge herrschen auf dem Gelände des TC RW Greven. Der Tennis-Verein lädt ein zur Saisoneröffnung und bietet bei dieser Gelegenheit ein intensives Schnuppertraining für Grevener Grundschulkinder an. 75 Kids haben zugesagt und werden ihre ersten Schritte auf dem Tennis-Court machen. Der TC hat darüber hinaus einige Angebote für junge Talente.

Dienstag, 23.04.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 24.04.2019, 12:50 Uhr
Der TC RW Greven engagiert sich stark in der Nachwuchsarbeit und bietet verschiedene Module an. Vorsitzender Elmar Wimber freut sich schon auf die neue Saison.
Der TC RW Greven engagiert sich stark in der Nachwuchsarbeit und bietet verschiedene Module an. Vorsitzender Elmar Wimber freut sich schon auf die neue Saison. Foto: Heidi Jennert

Der Tennisclub TC RW Greven startet durch. Am kommenden Wochenende erfolgt am Vereinsgelände die Saisoneröffnung mit einem ganzen Strauß an Innovationen. Zudem dürfte es am Sonntag ungewohnt laut werden rund um den heimischen TC, denn der Club erwartet 75 tennisbegeisterte Kids, die mit ihren Eltern die Anlage fluten dürften. Elmar Wimber, Vorsitzender des Grevener Vereins, freut sich schon besonders auf die Saison 2019/20, wie er im Gespräch mit Sportredakteur Martin Weßeling zu verstehen gibt.

Hallo Herr Wimber, Sie scharren ja schon mit den Tennis-Schuhen, wenn man im Bild bleiben will. Der TC RW startet vor allem in der Nachwuchsförderung voll durch. Was ist neu in diesem Jahr?

Elmar Wimber: Das betrifft vor allem unsere Schulprojekte. Am Sonntag erwarten wir viele Kinder aus den Grevener Grundschulen. Sie können sich unter Anleitung von 11 bis 13 Uhr so richtig austoben, wobei wir vom Verein diese Veranstaltung finanziell mittragen. Wir freuen uns natürlich über die Resonanz. Im Sommer gibt es zudem Aktionen mit den Grevener Gymnasien, die Schüler können die Anlage dann kostenfrei nutzen. Im Winter 2020 geht es dann mit einer Schul-AG der Gesamtschule weiter.

Und im besten Falle bleiben dann einige Talente hängen und schließen sich fest dem Verein an. . .

Wimber: Das ist der Plan. Wir haben uns überlegt, was können wir für den Nachwuchs machen? Und bieten nun einige Aktionen an. Davon versprechen wir uns viel, um den Bereich weiter auszubauen.

Wie viele Teams gehen denn gegenwärtig für den TC RW Greven an den Start?

Wimber: Wir haben eine Medenmannschaft (18 bis 20 Jahre), zudem neuerdings zwei Ü30- und zwei Ü50-Mannschaften. Die Reserve-Teams sollen da als Unterbau dienen. Im Herrenbereich spielen noch die Herren 40 und neuerdings die Herren 60. Bei den Damen treten die Damen 40 und die Damen 55 an. In den Jugendklassen gehen wir mit vier Teams an den Start.

Das hört sich nach einer durchaus ambitionierten Zielsetzung an.

Wimber: Grundsätzlich sind wir eher breitensportlich aufgestellt. Zwar gibt es mittlerweile etliche ehemalige TC-Spieler, die in anderen Vereinen sehr hochklassig spielen. Aber unser Ansatz ist ein anderer. Wir wollen etwas für die ganze Familie bieten. Unser Herren-50-Team spielt in der Verbandsliga und damit schon ziemlich hoch. Aber Geld – wie das andere Vereine tun – würden wir unseren Akteuren nicht zahlen.

Dafür ist außerhalb des Platzes auch jede Menge los.

Wimber: Ja sicher. Es gibt zum Beispiel die Clubmeisterschaft oder das Sommerfest. Wir freuen uns, wenn die Mitglieder nicht nur zum Tennis spielen zu uns kommen, sondern unsere Vereinsanlage als Treffpunkt verstehen. Wir sind ein Familienclub – es wir einfach viel gemacht.

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