Frank Simon und Edna Wenning begeistert vom Abstecher ins Rheinland
Bonn hat Suchtpotenzial

Greven -

Triathlon. Zwei Grevener Triathleten gingen in Bonn erfolgreich an den Start und erzielten sehr gute Ergebnisse.

Donnerstag, 13.06.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 11:42 Uhr
Zufrieden mit sich und ihrer Leistung: Frank Simon und Edna Wenning beim Triathlon in Bonn.
Zufrieden mit sich und ihrer Leistung: Frank Simon und Edna Wenning beim Triathlon in Bonn. Foto: TVE Greven

Für zwei Grevener stand am Pfingstsonntag ein Highlight an: der Start beim 29. Bonner Triathlon. Frank Simon und Edna Wenning machten sich auf den Weg ins Rheinland, um 3,8 Kilometer im Rhein zu schwimmen, 60 Kilometer im Siebengebirge auf dem Rad zurückzulegen und dann 15 Kilometer Laufstrecke auf der Rheinpromenade zu bewältigen. Während Wenning zum 5. Mal in Bonn startete, stellte der Wettkampf für Simon eine völlig neue Herausforderung dar.

Schon auf der Schwimmstrecke ging der Plan von Simon auf. Die Landung erfolgte ohne Probleme. Der Wechsel aufs Rad gelang routiniert und schon jagte er Edna Wenning nach, die 20 Minuten zuvor gestartet war.

Die Radstrecke schlängelte sich in östlicher Richtung vom Rhein weg durch hügeliges Gelände. Support gab es an jedem größeren Anstieg durch die vielen Zuschauer, die die Athleten mit viel Enthusiasmus anfeuerten.

Die abschließende 15km-Laufstrecke verlangte noch einmal alles ab: insgesamt eher flach verlaufend, wies die Strecke an der Uferpromenade kleine Steigungen auf, die bei zunehmenden Temperaturen sechsmal bewältigt werden mussten.

Simon gelang es, den müden Beinen einen guten Rhythmus entgegenzusetzen, nicht zuletzt auch durch die dicht an dicht stehenden Zuschauer, die jedes Anzeichen von Müdigkeit durch Anfeuerungsrufe erstickten. Er kam nach einer sehr guten Zeit von 03:49:14 Stunden als 412. von über 700 Männern ins Ziel und erreichte Platz 26 seiner Altersklasse M55.

Edna Wenning erreichte in einer Zeit von 4:04:07 Stunden als 70. von 129 Frauen das Ziel und konnte sich über Platz zehn der AK W45 freuen. Fazit beider Triathleten: ein Wettkampf mit Suchtpotenzial.

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