Reiten: Westfalenmeisterschaft
Wallach mit ganz viel Talent

Greven -

Ilka Boening vom RV Gustav Rau Westbevern ist Westfälische Meisterin in der S-Dressur der Frauen. Beim Turnier in Bockholt wird die Sportsoldatin ihrer Favoritenrolle gerecht.

Montag, 12.08.2019, 13:02 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 20:53 Uhr
Siegerin der S-Dressur: Ilka Boening vom RV Gustav Rau Westbevern steuerte ihren Wallach Qatar besonders gekonnt durch das Viereck.
Siegerin der S-Dressur: Ilka Boening vom RV Gustav Rau Westbevern steuerte ihren Wallach Qatar besonders gekonnt durch das Viereck. Foto: / photo-by-ml.com

Als sie im schmucken Oldtimer zur Siegerehrung in die Bahn gefahren wurde, durfte Ilka Boening sich entspannt zurücklehnen, den Zuschauern zuwinken und das tun, was sie so sympathisch macht – lächeln. Sie hatte auch allen Grund dazu, denn zuvor hatte sie ihren zehnjährigen Wallach Qatar so gekonnt durch das Viereck gesteuert, dass für das Paar vom RV Gustav Rau Westbevern die Westfalenmeisterschaft in der Dressur herausgesprungen war.

„Seit einem Jahr habe ich dieses Pferd in meinem Stall.“ Und seit dieser Zeit weiß Ilka Boening, was sie da unterm Sattel hat. „Qatar hat ganz viel Talent, ist sehr klug und im Auftreten imposant.“ Und da die Lektionen sitzen, das Pferd die Ruhe weg hat und die Reiterin dem Vierbeiner den nächsten Schritt zugetraut hat, sind beide seit Beginn diesen Jahres in der Großen Tour unterwegs. Die Aufgaben sind anspruchsvoller, die Konkurrenz gewaltiger; aber beides schreckt das Duo nicht ab. Im Gegenteil, es spornt sie höchstens an.

Impressionen der Westfälischen Meisterschaften Dressur und Springen

1/28
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com

So wie jetzt bei den Westfalenmeisterschaften in Bockholt. Nach der ersten Wertungsprüfung lauerte Boening noch auf dem dritten Rang, um dann am Sonntag im Finale richtig zuzuschlagen. „Ich dachte mir, jetzt wird angegriffen“, lachte Boening und hatte offensichtlich die richtige Wahl getroffen. Mit exakt 70 Prozentpunkten kassierten beide die beste Benotung der Titelkämpfe und schafften damit den Sprung auf Platz eins der Gesamtwertung. „Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis und auf das Pferd.“ Für Boening ist es eine Bestätigung ihrer Arbeit; gleichzeitig freut sie sich für die Besitzerin von Qatar, einer ungarischen Schülerin in ihrem Reitstall.

Sabrina Geßmann schien nach der ersten Prüfung am Samstag auf einen Doppelsieg zuzusteuern. Mit Senegal (68,442 Prozent) führte sie vor Cuntano (68,302) und Boenings Qatar (68,140). Aber am Sonntag war die Amazone vom RV Nienberge-Schonebeck dann nicht mehr ganz so glücklich. Vierte mit Senegal und Sechste mit Cuantano, letztlich reichte das aber für die Silbermadaille bei den Westfälischen Meisterschaften mit Senegal.

Uwe Düker aus Hille wurde auf Hispaniola Vierter am Samstag und Dritter am Sonntag – das bedeutete für den Mann mit der hohen Stirn den Westfalentitel bei den Männern. Natürlich hat er sich darüber sehr gefreut, auch wenn er so mancher Dame den Vortritt lassen musste. Nur beim Wasserbad nach der Siegerehrung am Sonntagnachmittag war er ganz vorn und holte sich eine feucht-fröhliche Erfrischung ab.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6844598?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F
Nachrichten-Ticker