Tischtennis: Verbandsliga
Kein Auftakt nach Maß

Greven -

Da war nicht viel zu machen. Tischtennis-Verbandsligist DJK Greven musste zum Saisonauftakt auf zwei Stammkräfte verzichten und kassierte beim TTC Münster eine derbe Pleite.

Sonntag, 01.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 15:42 Uhr
Da war nichts zu machen. Matthias Kaltmeier und seine Teamkollegen mussten in Münster zwei Stammkräfte ersetzen. Das konnte einfach nicht gutgehen.
Da war nichts zu machen. Matthias Kaltmeier und seine Teamkollegen mussten in Münster zwei Stammkräfte ersetzen. Das konnte einfach nicht gutgehen. Foto: Stefan Bamberg

Die erwartete Niederlage kassierten die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven beim NRW-Liga-Absteiger und Meisterschaftsmitfavoriten 1. TTC Münster. Mit 2:9 fiel sie aber erheblich heftiger aus, als erhofft.

Die Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden waren allerdings kurz vor dem Start der Begegnung auch auf ein Minimum geschrumpft, denn Spitzenspieler Max Haddick fiel aus privaten Gründen kurzfristig wie überraschend aus. Damit mussten die DJKler nicht nur Milan Heidkamp ersetzen, sondern eben auch ihren Topspieler, was praktisch einer Vorentscheidung gleichkam. Mit Reinhard Rothe und Torsten Radke als Ersatzleuten sowie drei nicht eingespielten Doppeln ging es dann auch gleich übel los: Obwohl immerhin Radke/Sithamparanathan einen Matchball hatten, hieß es nach den Anfangsdoppeln 0:3 gegen die Blau-Weißen. Bothe/Incegoz und Kaltmeier/Rothe waren trotz aller Gegenwehr doch relativ chancenlos.

Münsters Topmann, Sandro Pira, erhöhte gegen Matthias Kaltmeier dann schon auf 4:0, ehe Stephan Bothe recht sicher gegen Pilsczek für den ersten Gegentreffer sorgte.

Der durch einen langen Ferien-Auslandsaufenthalt offensichtlich noch nicht gut trainierte Rajeevan Sithamparanathan blieb in seinem Einzel weit unter seinen normalen Möglichkeiten und verlor klar – und so war es Sinan Incegoz vorbehalten, in überzeugender Manier den zweiten Gegenpunkt einzufahren.

Das war dann aber auch schon das letzte Zählbare für die Grevener Gäste, denn nach dem Zwischenstand von 2:5 setzten sich die Favoriten ausnahmslos durch und sorgten für den letztlich klaren Endstand. Am nächsten dran, an einer möglichen Ergebnisverbesserung war da noch Reinhard Rothe, der sich mit Nils Killig einen großen Kampf lieferte und am Ende schließlich mit dem knappsten aller Ergebnisse (9:11 im fünften Satz) unterlag.

Nun ist diese Niederlage grundsätzlich natürlich kein „Beinbruch“ für die DJK, aber schon am nächsten Spieltag, zu Hause gegen den TuS Hiltrup, dann wieder mit Max Haddick und Milan Heidkamp, muss auf jeden Fall ein Sieg her, will man nicht frühzeitig in den Abstiegsstrudel gesogen werden.

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