Judo: Landesliga
Judo-Club war nicht zu knacken

Greven -

Nach einem durchwachsenen Start in die Saison war der Judo-Club Greven nicht zu bremsen und zeigte einen starken Heimwettkampf.

Montag, 23.09.2019, 22:00 Uhr
Jan Ruch setzte sich mit dem heimischen Judo-Club durch.
Jan Ruch setzte sich mit dem heimischen Judo-Club durch. Foto: Oliver Biedermann

Nachdem der Judo- Club Greven am ersten Kampftag in Bevergern mit einem Unentschieden gegen den Gastgeber und einer knappen Niederlage gegen die Ibbenbürener Judo-Gigants nicht optimal in die Landesliga-Saison startete, waren die Grevener Kämpfer beim Heimkampftag nicht zu knacken.

In der ersten Begegnung zeigte sich die Grevener Mannschaft unter den Augen von Coach Franz Greiling besonders souverän. In der Hinrunde punkteten gegen den Judo Club Velen-Reken Simon Im Schlaa, Jan Ruch, Sönke Biedermann, Christoph Schrameier und Marius Schmitz zum 5:0 Halbzeitstand.. Mit Umstellungen auf den Positionen -66 Kg (Max Asche) und – 90 Kg (Manuel Kliezing) ging es in die Rückrunde.

Auch hier zeigten sich die Grevener Judoka überlegen. Lediglich Max Asche (noch U18) musste sein Debüt in der Männerliga abgeben.

Nach diesem 9:1 im Rücken ging es in der zweiten Begegnung gegen den stärker einzuschätzenden Gegner Banzai Gelsenkirchen. Hier verlief der Start nicht so gut aus Grevener Sicht. Simon Im Schlaa unterlag überraschend, Jan Ruch (-90 Kg) sorgte für den Ausgleich und übergab an Max Asche (-66 Kg). Dieses Mal gelang es Max, seine optische Überlegenheit auch zählbar zu machen. Mit der höchst Wertung Ippon für einen Schenkelwurf machte Max Asche vorzeitig den Sack zu.

Ein erneuter Ausgleich zum 2:2 gelang den Gelsenkirchenern nach dem Kampf von wo Christoph Schrameier. Marius Schmitz (-73 Kg) sicherte dann mit einem Blitzsieg die Halbzeitführung zum 3:2 mit einer Bilderbuch Kontertechnik.

Auch in dieser Begegnung gab es in der Halbzeit Umstellungen auf den Positionen -66 Kg (Sönke Biedermann) und -90 Kg (Manuel Kliezing). Simon Im Schlaa machte den Fehler aus der Hinrunde gut und baute die Grevener Führung zum 4:2 aus. Manuel Kliezing unterlag anschließend. Sönke Biedermann (noch U18), der ebenfalls seine erste Saison bei den Männern kämpft, zeigte auch in seinem zweiten Kampf an diesem Tag eine gute Vorstellung.

Nach packenden Szenen im Stand nutzte der Grevener den Übergang in den Bodenkampf und zwang seinen Gegner mit einer Würgetechnik zur Aufgabe was das 5:3 für Greven bedeutete.

Zwar kämpfte Christoph Schrameier stark, unterlag aber erneut knapp. Für den 6:4-Endstand und somit den zweiten Gesamtsieg des Tages sorgte Marius Schmitz.

Sehr erfreulich war auch die Art und Weise wie die Mannschaft sich präsentierte. Die jungen Kämpfer integrieren sich hervorragend ins Team und beweisen, das sie in der Männerliga durchaus mithalten können.

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