Tischtennis: Verbandsliga
DJK: Auf Biegen und Brechen

Greven -

Das war knapp. Mit 7:9 verlor Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven gegen den TTR Rheine.

Sonntag, 13.10.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 14:52 Uhr
Milan Heidkamp und Rajeevan Sithamparanathan lieferten dem Gast aus Rheine einen großen Kampf, doch am Ende stand eine knappe Niederlage gegen den Ersten.
Milan Heidkamp und Rajeevan Sithamparanathan lieferten dem Gast aus Rheine einen großen Kampf, doch am Ende stand eine knappe Niederlage gegen den Ersten. Foto: Reinhard Rothe

Vier Siege in Folge hatten die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven bis auf Platz zwei der Tabelle gebracht (8:2 Punkte), doch nun wurde der Siegeszug vom weiterhin ungeschlagenen Nachbarn, dem TTR Rheine, gestoppt.

7:9 hieß es nach vier Stunden Kampf „auf Biegen und Brechen“ gegen die Blau-Weißen, bei denen nicht alle „am Limit“ spielten Und das muss man wohl, um diese Rheinenser Mannschaft zu schlagen.

Schon die Anfangsdoppel waren hart umkämpft. Haddick/Bothe gewannen 3:2, Heidkamp/Sithamparanathan verloren trotz ansprechender Leistung und einer 2:0-Satzführung mit 2:3. Mehr oder weniger chancenlos waren dann Kaltmeier/Incegoz und auch Stephan Bothe konnte – trotz guter Gegenwehr – Rheines Spitzenspieler Linus Ripploh nicht bezwingen. Max Haddick, der an diesem Tag herausragende Milan Heidkamp und Matthias Kaltmeier sorgten dann mit ihren Siegen für ein zwischenzeitliches 4:3 für die Gastgeber, doch prompt kam der Konter der starken Gäste, Sinan Incegoz und Rajeevan Sithamparanathan mussten Niederlagen quittieren – es stand 4:5.

Das mit Spannung erwartete Topspiel zwischen Grevens Nummer eins, Max Haddick, und Rheines Nachwuchsstar Ripploh wurde leider keines, denn der Grevener haderte zuviel mit sich selbst und den äußeren Umständen, fand so nie seine Konzentration und verlor deutlich mit 0:3.

Stephan Bothe, mit der gewohnt guten Einstellung, ließ sich auch von Rückständen und einer leichten Grippe nicht davon abhalten, Erpenstein 3:2 zu besiegen und Milan Heidkamp war auch in seinem zweiten Einzel nicht zu bezwingen. Nach einer relativ glatten Niederlage von Kaltmeier fightete sich Sinan Incegoz zu einem dramatischen 14:12 im fünften Satz gegen Roling, doch das war dann leider der siebte und letzte Punkt für die DJKler.

Sowohl Rajeevan Sithamparanathan als auch das Schlussdoppel Haddick/Bothe blieben ohne Satzgewinn, und so setzten sich die Gäste eben knapp mit 9:7 durch und können, bei nun 9:1 Punkten, den Blick nach oben an die Tabellenspitze richten

Natürlich ist die Niederlage kein „Beinbruch“, doch bei der Ausgeglichenheit in der Liga kann man sich auch schnell in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden und nach den Herbstferien geht es weiter, beim Tabellenführer in Ochtrup, da wäre ein Punktgewinn schon gut gewesen, aber die Saison ist noch lang und da werden sich noch genügend Chancen für die Blau-Weißen bieten.

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