Handball: Landesliga-Frauen
Gute Halbzeit ist für Greven 09 Ansporn

Greven -

Wenn ein Team mit acht Toren verliert - und der Trainer dennoch von einer guten Leistung spricht, dann hat die Mannschaft bestimmt vieles richtig gemacht. Bogdan Oana sieht seine Mannschaft nach der 19:27-Niederlage in Sassenberg so.

Montag, 04.11.2019, 19:00 Uhr
Luisa Ortmeier steuerte zwei Tore für die 09-Damen in Sassenberg bei. Dennoch musste das Team von Trainer Bogdan Oana in eine 19:27-Niederlage einwilligen..
Luisa Ortmeier steuerte zwei Tore für die 09-Damen in Sassenberg bei. Dennoch musste das Team von Trainer Bogdan Oana in eine 19:27-Niederlage einwilligen.. Foto: Heidrun Riese

Trotz einer deutlichen 19:27 (12:14)-Niederlage wirkte Bogdan Oana nach der Auswärtspartie seiner Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 am Samstag beim VfL Sassenberg alles andere als niedergeschlagen. „Das ist eine gute Mannschaft, die zu den Favoriten auf den Aufstieg gehört“, betonte der Trainer. „Ein solches Spiel darf man ruhig verlieren.“ Und in der ersten Halbzeit, da redeten die Gäste auch ein gehöriges Wörtchen mit.

„Wir konnten gut mithalten“, freute sich Oana, „auch das Ergebnis war in Ordnung.“ Damit meinte er den 12:14-Pausenstand. Während der ersten halben Stunde waren die 09-Damen nie weit vom Heimteam entfernt. Nach anfänglicher 2:1-Führung (4.) blieben sie mit 4:5 (15.) noch immer am Ball, fielen dann auf 4:8 (19.) zurück und holten zum 7:8 (22.) erneut auf. Mit dem 9:10 (25.) und 10:11 (28.) waren die Grevenerinnen dem Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel noch sehr nahe, aber für den Trainer war auch mit dem 12:14-Rückstand noch alles im Lot. „Es war unser Ziel, so lange wie möglich mitzuhalten und den Anschluss nicht zu verlieren“, erläuterte er. „Das haben wir in der ersten Halbzeit geschafft.“

Zurück aus der Kabine folgte jedoch ein zehnminütiges Tief. „Das war eine Phase, in der es bei uns im Allgemeinen nicht so gut funktioniert hat“, berichtete Oana. „Da hat sich Sassenberg dann distanziert.“ Als die 09-Damen mit 13:20 (41.) nun deutlicher hinten lagen, spielten sie zwar wieder guten Handball, doch für eine Aufholjagd fehlte die nötige Effektivität vor dem Tor. „Wir hatten unsere Chancen“, sagte der SCG-Coach, „wir konnten unsere gute Leistung nur nicht belohnen.“ So kam es über 15:25 (49.) zum immer noch deutlichen 19:27-Endstand.

Trotzdem: „Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen“, fand Oana. „Und das war eine ganze Menge.“ Beispielsweise die beiden Abwehrvarianten - die kompakte Deckung in der ersten und die offensivere in der zweiten Halbzeit, durch welche die 09-Damen etliche Bälle gewannen. „Wir haben sie jedoch in der Gegenstoß- oder Abschlussphase wieder verloren“, analysierte Oana, der sich auch über eine starke körperliche Präsenz und die Vielzahl an Torchancen freute. „Unser großer Schwachpunkt ist halt die Effektivität im Angriff, daran müssen wir noch arbeiten.“

SC Greven 09: Noetzel, Hidding - Haxter (6), Mikowsky (4/1), Suwelack (2), Ortmeier (2), Austermann (2), Militz (1), Everwin (1), Hübenthal (1), Kleimeier, Lake.

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