Tischtennis-Verbandsliga
DJK Greven erkämpft Unentschieden in Hiltrop

Greven -

Einen Punkt erkämpft, und dass beim Tabellenletzten in Hiltrop. Das hatten sich die DJKler ganz anders vorgestellt.

Dienstag, 19.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 14:51 Uhr
Max Haddick war der „Mann des Abends“.
Max Haddick war der „Mann des Abends“. Foto: Stefan Bamberg

Beim durch Personalprobleme arg gebeutelten NRW-Liga-Absteiger TTC Post Hiltrop wollten die Tischtennisherren des Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven ihren sechsten Saisonsieg einfahren. Doch der Tabellenletzte bekam am Montag das für seine Verhältnisse bestmögliche Team an den Start und leistete erhebliche Gegenwehr, so dass die Grevener am Ende mit einem 8:8-Unentschieden zufrieden sein mussten.

Dabei begann es dieses Mal recht gut für die DJKler, denn Sithamparaanathan/Kaltmeier besiegten überraschend das Einserdoppel der Gastgeber und Haddick/Bothe wurden ihrer Favoritenrolle souverän gerecht. Da anschließend Max Haddick und Stephan Bothe auch ihre beiden Einzel gewannen, fiel der Verlust des dritten Doppels (Incegoz/Radke) nicht so sehr ins Gewicht. Einer klaren Niederlage von Sinan Incegoz setzte Kapitän Matthias Kaltmeier sofort einen weiteren Einzelsieg entgegen, so dass der Zwischenstand von 5:2 für die Blau-Weißen nach einem sicheren Sieg aussah.

Die Bochumer rafften sich auf, riskierten viel und hatten damit Erfolg. Die Gäste wirkten bis auf Spitzenspieler Max Haddick, der auch sein zweites Einzel überlegen gewann, etwas lethargisch und sahen das Unheil wohl nicht so recht kommen. „Wir haben uns in der Phase ein wenig den Schneid abkaufen lassen“, so Stephan Bothe nachher „und die haben dann locker aufgespielt und wirklich viel getroffen.“ Und so wurde aus der 5:2-Führung gegen die immer stärker agierenden Hiltroper ein 6:8-Rückstand.

Torsten Radke zog dann die Bremse. Der zuletzt in der Bezirksliga sehr erfolgreiche Ersatzmann beherrschte seinen Gegner deutlich und schaffte den siebten Punkt für die Blau-Weißen. Und das DJK-Topdoppel Haddick/Bothe war dann im Schlussakt ebenso klar überlegen und sorgte immerhin dann noch für das am Ende gerechte 8:8.

Mit zwei Doppel- und zwei Einzelsiegen war Max Haddick eindeutig der „Mann des Abends“; er war allein an vier der acht Punkte beteiligt.

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