Fußball: Kreispokal Münster
Pokalspiel: Greven 09 - SV Drensteinfurt – alles eine Frage des Wie

Greven -

Welche Bedeutung hat das Pokalspiel gegen den SV Drensteinfurt für Greven 09? Die Elf von Andreas Sommer ist am Samstag Gastgeber für den Bezirksligisten aus dem Kreis Warendorf.

Freitag, 22.11.2019, 17:51 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 18:01 Uhr
Bernd Lakenbrink (rechts, am Ball) will auch im Pokalspiel gegen den SV Drensteinfurt für seine Elf wieder seine Torjägerqualitäten ausspielen. Steffen Herting (hinten) sichert nach hinten ab.
Bernd Lakenbrink (rechts, am Ball) will auch im Pokalspiel gegen den SV Drensteinfurt für seine Elf wieder seine Torjägerqualitäten ausspielen. Steffen Herting (hinten) sichert nach hinten ab. Foto: Stefan Bamberg

Acht Mannschaften sind im Kreispokal noch im Rennen, oder besser sieben – Landesligist Altenberge hat bereits in Wolbeck verloren.

Auch Greven 09 will in die nächste Runde einziehen. „Das wird schwer“, sagt Trainer Andreas Sommer vor der Partie gegen den SV Drensteinfurt, die am Samstag um 16 Uhr in der Schöneflieth angepfiffen wird.

„Drensteinfurt ist eine sehr robuste Mannschaft, eine individuell sehr breit aufgestellte Truppe“, gibt der 09-Coach an. „Wie wir dagegen spielen, müssen wir noch entscheiden“.

Drensteinfurt ist aktuell Zweiter in der Bezirksliga 7. Das Team von Trainer Oliver Logermann gilt als besonders auswärtsstark. Sechs der acht Spiele auf fremden Plätzen hat der SVD als Sieger verlassen.

„Uns kommt das Pokalspiel gerade recht“, betont Sommer. Das sei erstens wichtig, um im Rhythmus zu bleiben und zum zweiten eine gute Gelegenheit, Reaktion zu zeigen. 09 hat das Spitzenspiel gegen Wettringen verloren. Und drittens ergäben sich Möglichkeiten, mal etwas auszuprobieren.

„Wir wollen im Pokal möglichst weit kommen. Sonst hätten wir uns gar nicht angemeldet“, erläutert der Trainer den Stellenwert. Natürlich könne sein Team auch ausscheiden, aber das sei letztlich eine „Frage des Wie?“

Zur Aufstellung könne er noch nichts Konkretes sagen, ließ der Coach wissen. Die Taktik müsse erst entwickelt werden. Daneben gebe es kleinere Fragezeichen, wie fit einige angeschlagene Spieler sind. „Das Ergebnis daraus wird dann die Aufstellung sein.“

Zur aktuellen Lage in der Liga sagte Sommer, der Gievenbeck-Rückzug habe ihn „nicht wirklich überrascht“. Er habe „immer großen Respekt vor der Mannschaft und den Spielern“ gehabt. Das Team sei immerhin unter schweren Bedingungen in die Saison gestartet. „Die Entscheidung ist zwar aktuell von Nachteil für uns, aber wir erwarten den neuen Tabellenführer Borussia Münster ja Anfang April noch zum Heimspiel in Greven.“

Doch zuvor gilt erst einmal am Samstag das Gebot des Pokals mit seinen eigenen Gesetzen . . .  

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