DJK Greven: Jahresklausur
Nachhaltige Jahresklausur

Greven -

Die heimische DJK richtet sich ein und reagiert auf die vielfältigen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft. Im Rahmen einer Klausurtagung stellten sich die Grevener neu auf.

Sonntag, 01.12.2019, 22:00 Uhr
Mitglieder der DJk trafen sich in Münster zu einem zweitägigen Gedankenaustausch.
Mitglieder der DJk trafen sich in Münster zu einem zweitägigen Gedankenaustausch. Foto: Sven Thiele

Dass gesellschaftspolitische Themen vor dem Sport nicht Halt machen, dafür lieferte die Jahresklausur der DJK gleiche mehrere prägnanten Beispiele. Während ihrer zweitägigen Tagung rückten die über 20 Teilnehmer, darunter Präsidiums- und Vorstandsmitglieder ebenso wie Vertreter der Abteilungen, Themen abseits des eigentlichen Sportbetriebes in den Mittelpunkt der Diskussion. Überdies wurde in den Gesprächsrunden eines ganz besonders deutlich: Bei den DJK-Verantwortlichen gibt es das Bedürfnis, sich künftig mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Für den Verein stellt dieser Aspekt eine ganz neue Qualität dar.

Ein Beispiel. Die DJK verfügt in der Emsaue über eine eigene Tennisanlage, umgeben von Grünflächen. Außerdem ist der Verein Hauptnutzer der dort gelegenen städtischen Sportanlage. Jetzt soll die Idee geprüft werden, Blühwiesen anzulegen. „Vor allem geht es uns bei der Idee darum, unsere Mitglieder mit ins Boot zu holen“, erklärt Christian Mennewisch. Er ist Vize-Präsident bei der DJK und großer Befürworter, die Vereinsaktivitäten künftig unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten. So plant die DJK eine Initiative, mit der die Sportler ermuntert werden sollen, statt mit dem Auto per Fahrrad die Sportanlagen anzusteuern. Bei den Fußballturnieren des Vereins wird geprüft, verstärkt regionale Produkte zum Verzehr anzubieten. Auch will der Verein dem Eichenprozessionsspinner in der Emsaue begegnen, indem er sich der Initiative „Einer von 500.000“ anschließt. Dabei geht es darum, Nistkästen zu bauen und diese aufzuhängen, damit sich künftig Meisen der ungeliebten Raupen annehmen. Auch Fragen von Energieeinsparmaßnahmen im SportCentrum sollen in diesem Zusammenhang erörtert werden.

Dass diesmal Nachhaltigkeit und soziales Engagement im Mittelpunkt der Gespräche standen, zeigt, wie unterschiedlich die Klausuren der DJK verlaufen. Seit vielen Jahren bietet der Verein, in dem aktuell rund 1400 Mitglieder organisiert sind, diese Form des intensiven Austausches an. Lange Zeit dominierten Themen wie der Sportstättenbau, Öffentlichkeitsarbeit oder die Entwicklung neuer Sportangebote die Agenda. In diesem Jahr ist alles anders. Was für die Beteiligten nicht nur ein Aha-Erlebnis ist, sondern auch als Ansporn wirkt. Christian Mennewisch: „DJK bedeutet für uns mehr als nur Sport. Es bedeutet auch Gemeinschaft.“

djk-greven.de

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