Fußball Bezirksliga
Viererpack der Lakenbrink-Brüder

Greven -

Der SC Greven 09 kehrt zu Beginn der Winterpause zwar nicht an die Spitze der Bezirksliga zurück. Doch nach dem Sieg bei BW Aasee stehen die Vorzeichen für eine erfolgreiche Mission im neuen Jahr gut.

Sonntag, 08.12.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 17:06 Uhr
Bernd Lakenbrink
Bernd Lakenbrink Foto: Heiner Gerull

Der Name Lakenbrink dürften bei den Spielern von Blau-Weiß Aasee nicht zu schnell in Vergessenheit geraten. Viermal netzten Peter und Bernd am Sonntagnachmittag ein. Die beiden Lakenbrink-Brüder besiegelten den 4:2-Sieg zwar nicht im Alleingang, hatten jedoch großen Anteil am Erfolg des SC Greven 09, der sich mit besten Meisterschaftsaussichten in die Winterpause verabschiedet.

Nur gut, dass die Elf von Andreas Sommer sich mit Blick auf die ersehnte Pause nicht mit einem Schongang begnügte. Das wäre in Münster wohl auch nicht gut ausgegangen.

„Es war ein knappes Spiel“, berichtete Sommer. Allerdings zeichnete sich bereits früh ein leichtes Übergewicht der Grevener ab. Nach Bernd Lakenbrinks Schuss aus gut 20 Metern waren die 09er nach 25 Minuten zum ersten Mal in Front. Nur sechs Minuten später legten die Grevener nach. Diesmal betätigte sich Bernd als Vorbereiter für seinen Bruder Peter. Der schob zum 2:0 ein.

Danach war Aasee am Zug. Kurz vor der Pause blieb Luca Dömer, der zuvor glänzend pariert hatte, machtlos. Genauso wie nach dem Seitenwechsel, als die Münsteraner mit aller Macht auf den Ausgleich drängten und in der 70. Minute nach einem Konter für ihren Aufwand belohnt wurden.

Doch die Freude über das 2:2 währte nur kurz. Wieder hatten die Gastgeber einen der Lakenbrinks aus den Augen verloren. Im direkten Gegenzug schlenzten Bernd den Ball gekonnt ins rechte Eck. Das 3:2 (71.) lähmte Aasees Offensivbemühungen spürbar, während Greven mit wachsender Zuversicht der Winterpause entgegen stürmte. Den Schluss setzte erneut der an diesem Nachmittag auffälligste Grevener. Bernd Lakenbrink markierte in der 86. Minute das 4:2. Per Kopf. „Wir haben unsere Chancen genutzt. Deshalb ist der Sieg verdient“, zeigte sich Sommer später zufrieden.

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