Handball: Landesliga
Greven 09: Ein Sieg mit weichen Knien

Greven -

Das war knapp. Gegen den SuS Neuenkirchen führte der SC Greven 09 deutlich, doch dann schmolz der Vorsprung wieder zusammen. Am Ende stand jedoch ein Sieg.

Montag, 09.12.2019, 19:00 Uhr
Aline Suwelack kämpfte sich mit dem SC Greven 09 zu einem knappen Sieg gegen den SuS.
Aline Suwelack kämpfte sich mit dem SC Greven 09 zu einem knappen Sieg gegen den SuS. Foto: Heidrun Riese

Als der SuS Neuenkirchen kurz vor Schluss auf eine 5:1-Deckung umstellte, um das Ruder vielleicht noch herumzureißen, war die Taktik fast von Erfolg gekrönt. Denn die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 bekamen ordentlich Muffensausen. Ihnen gelang in den letzten Minuten nicht mehr viel – aber der Vorsprung reichte, um den Sonntagabend in der Rönnehalle mit einem 24:21 (12:8)-Sieg zu beenden. „Das war ein schweres Spiel“, fand Trainer Bogdan Oana.

Anfangs verlief die Begegnung ausgeglichen. „Wir brauchten zehn Minuten, um ein Gespür für die Stärken und Schwächen unseres Gegners zu bekommen“, erklärte der SCG-Coach. Anschließend erspielten sich die 09-Damen mit 6:4 (13.) und 7:5 (16.) ein leichtes Übergewicht. Dass sie sich nicht weiter abzusetzen vermochten, lag nicht an der Abwehr, denn Ballgewinne erzielte das Heimteam. Aber manchmal fehlte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum.

Die brachte Julia Hufelschulte mit, die zuerst einen Siebenmeter zum 8:6 (21.) verwandelte und zur Pause mit einem Hattrick aus der zweiten Reihe auf 12:8 (30.) erhöhte. „Mit der ersten Halbzeit bin ich gut zufrieden“, meinte Oana angesichts des Zwischenstandes, aber auch der erbrachten Leistung. „Die Mädels haben sehr gut gespielt.“

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Grevenerinnen keinen guten Start. Ballverluste bescherten ihnen einige Tempogegenstöße, die das SuS-Team gefährlich nahekommen ließen. Einen davon parierte Lenja Noetzel so gerade noch (38.), ein Treffer hätte zu diesem Zeitpunkt den 14:14-Ausgleich bedeutet.

Auf diesen Schockmoment folgte die stärkste Phase der 09-Damen in diesem Spiel, in der sie über 17:14 (44.) auf 22:16 (52.) davonzogen. Da änderten die Gäste in einer Auszeit ihre Taktik und sorgten beim SCG-Team mit ihrer 5:1-Abwehr für weiche Knie. „Wir haben ein bisschen zu ängstlich gespielt“, beschrieb Oana die Reaktion seiner Mannschaft auf die Umstellung. Saskia Militz aus dem Rückraum zum 23:17 (56.) und, nach vier Gegentreffern in Folge, Pia Haxter von Linksaußen zum 24:21-Endstand (60.) - mehr brachte der SCG-Angriff nach der SuS-Auszeit nicht zustande. Aber es reichte, um die Führung über die Zeit und damit den Sieg zu retten.

SC Greven 09: Noetzel, Tadday - Hufelschulte (7/2), Mikowsky (5), Haxter (3), Suwelack (2), Everwin (2), Austermann (2), Kleimeier (1), Lamboury (1), Militz (1), Ortmeier, Langkamp und Lake.

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