Handball: Landesliga
09-Damen stellen sich selbst ein Beim

Greven -

Die Grevener Handballdamen sind nicht sonderlich erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Oana verloren ihr Heimspiel gegen den TSG Harsewinkel knapp mit 23:24. Gegen den Abstiegskandidaten boten die Gastgeberinnen über weite Strecken eine magere Leistung. Das wurde bestraft – die 09-Damen müssen den Blick nun nach unten richten.

Montag, 13.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 12:48 Uhr
Saskia Militz mühte sich wie ihre Teamkolleginnen gegen die TSG Harsewinkel nach Kräften. Am Ende einer Aufholjagd stand aber eine Niederlage.
Saskia Militz mühte sich wie ihre Teamkolleginnen gegen die TSG Harsewinkel nach Kräften. Am Ende einer Aufholjagd stand aber eine Niederlage. Foto: Heidrun Riese

„Das war eine unnötige Niederlage“, ärgerte sich Bogdan Oana über die 23:24 (11:10)-Pleite seiner Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 im Heimspiel gegen die TSG Harsewinkel. Nicht mal unbedingt, weil am Ende nicht viel zum Punktgewinn fehlte. Sondern vor allem, weil sich der Tabellensechste am Sonntagabend in der Rönnehalle mit einem zehnminütigen Hänger selbst ein Bein stellte.

In der ersten Halbzeit lieferten sich die beiden Mannschaften weitestgehend ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zunächst lagen die 09-Damen mit 1:3 (3.) ein bisschen hinten, erspielten sich mit einer Vier-Tore-Serie zum 9:6 (18.) dann aber selbst ein leichtes Übergewicht. Ohne etatmäßige Kreisläuferin und mit einer gegnerischen Torhüterin, welche die Grevenerinnen schnell auszugucken wusste, mussten sich diese ganz schön ins Zeug legen, um ihre Führung zu verteidigen. Lenja Noetzel zwischen den SCG-Pfosten leistete dazu einen großen Beitrag, indem sie unter anderem zwei Tempogegenstöße (23./25.) sowie einen Siebenmeter (28.) vereitelte.

Aus dem 11:10 (28.) zur Pause wurde nach dem Seitenwechsel aber recht zügig ein 11:15 (37.). „Wir haben die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit voll verschlafen“, ärgerte sich Oana. „Da haben wir uns abschlachten lassen. Unser Gegner hat uns so dominiert, dass er uns das Selbstvertrauen geraubt hat.“ Während bei den 09-Damen also nichts lief, feierte Harsewinkel nicht nur jeden eigenen Treffer, sondern auch alle verpassten Chancen des Heimteams. Mit einem Siebenmeter zum 12:15 (39.) brach Pia Haxter den Bann, doch so richtig kamen die Grevenerinnen nicht ins Spiel zurück. „Wir sind hinterher gerannt und haben versucht, den Rückstand aufzuholen“, fasste der SCG-Coach zusammen. Noch immer stimmte die Torausbeute nicht, so lagen die 09-Damen schließlich mit bis zu sechs Treffern hinten.

Zuletzt beim 17:23 (51.), dem sie eine Vier-Tore-Serie zum 21:23 (55.) folgen ließen. Durch zwei von Kim Kleimeier verwandelten Strafwürfen, einer starken Einzelaktion von Haxter und einen spektakulären Tempogegenstoß von Aline Suwelack war das SCG-Team plötzlich wieder im Rennen. Doch am Ende lief ihnen die Zeit davon.

SC Greven 09: Noetzel, Tadday - Suwelack (7), Haxter (7/4), Kleimeier (5/3), Mikowsky (3), Langkamp (1), Militz, Ortmeier, Schwitte, Lake, Everwin.

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