Tischtennis: Verbandsliga
Kampf wurde nicht belohnt

Greven -

Bitter. Beim VfL Ramsdorf kassierte die erste Tischtennismannschaft von DJK BW Greven eine klare Niederlage. Im Prinzip war der Tabellenzweite in Ramsdorf als Favorit angetreten, konnte sein Potenzial aber zu keinem Zeitpunkt abrufen. Am Ende stand so eine verdiente Pleite für die DJK. Der Ärger über die Niederlage dürfte sich derweil bei den Grevenern in Grenzen halten.

Sonntag, 09.02.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 17:00 Uhr
Stephan Bothe und Max Haddick unterlagen mit der DJK-Ersten letztendlich verdient beim VfL Ramsdorf. Diesmal fand das Überraschungsteam der Liga nicht zur normalen Form.
Stephan Bothe und Max Haddick unterlagen mit der DJK-Ersten letztendlich verdient beim VfL Ramsdorf. Diesmal fand das Überraschungsteam der Liga nicht zur normalen Form. Foto: Reinhard Rothe

Nach sieben Spielen ohne Niederlage und dem überraschenden Erreichen des zweiten Tabellenplatzes gab es nun für den Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven eine herbe Niederlage. Beim VfL Ramsdorf hieß es – nach immerhin mehr als drei Stunden Kampf – 4:9 aus Sicht der Gäste.

Schon der Start verlief mächtig ernüchternd. Alle drei Doppel verloren praktisch chancenlos. Als dann auch noch Stephan Bothe dem Spitzenmann der Gastgeber, Sebastian Schulz, in fünf umkämpften Sätzen unterlag, hieß es schon 4:0 für die Gastgeber. Zwar konnte DJK-Topmann Max Haddick mit einem souveränen 3:0-Satzerfolg den ersten Punkt für die Gäste markieren, doch weitere Niederlagen von Matthias Kaltmeier (2:3) und Sinan Incegoz ließen die Ramsdorfer auf 6:1 davonziehen.

Immerhin verkürzten dann Rajeevan Sithamparanathan (3:2, nach 0:2-Rückstand) und Routinier Reinhard Rothe (klarer 3:0-Sieg) auf 3:6. Als Max Haddick im Duell der Spitzenspieler auch Schulz 3:2 niederrang, keimte sogar wieder Hoffnung bei den Blau-Weißen auf, doch mit Stephan Bothes zweiter Fünfsatzniederlage bekam die Hoffnung schon wieder einen herben Dämpfer.

Anschließend schafften es Matthias Kaltmeier und Sinan Incegoz auch in ihren zweiten Einzeln nicht, an ihr Limit zu kommen, so dass es „vorbei“ war, bevor die zweiten Einzel von Rajeevan Sithamparanathan (hatte schon gewonnen, zählte aber nicht mehr) und Reinhard Rothe (lag schon in Führung) in die Wertung kamen.

„Schade“, meinte Grevens Nummer zwei, Vereinspräsident Stephan Bothe, „aber wir sind in großen Mannschaftsteilen nicht an unsere Form der letzten Wochen herangekommen. Die Ramsdorfer haben auch wirklich stark gespielt, insbesondere in den Doppeln. Insofern gibt es am verdienten Sieg der Gastgeber nichts zu rütteln.“ Der zweite Tabellenplatz ging damit zwar für die DJK verloren, doch gegen den TTC Ruhrstadt Herne soll es am nächsten Sonntag in heimischer Halle aber wieder Punkte geben.

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