Handball: Falke-Frauen souverän gegen ISV
Ohne Stottern und Störgeräusche

Saerbeck -

Trainer Udo Wels war nach dem Auftritt seiner Handballerinnen gegen Ibbenbüren ganz aus dem Häuschen. Beim deutlichen Heimsieg des SC Falke Saerbeck gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung III war er eigentlich alles nur „super“.

Montag, 17.02.2020, 12:06 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 15:06 Uhr
Im Heimspiel gegen Ibbenbüren ließen die Saerbecker Handballerinnen nichts anbrennen.
Im Heimspiel gegen Ibbenbüren ließen die Saerbecker Handballerinnen nichts anbrennen. Foto: hri

Udo Wels konnte seine Freude nicht verbergen. „Ich bin wahnsinnig stolz“, sagte er nach dem überdeutlichen 35:19 (15:9)-Heimsieg seiner Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck am Sonntagabend über die Ibbenbürener SpVg III und strahlte dabei übers ganze Gesicht. Vor allem, weil der Erfolg einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken war. „Heute waren einfach alle super“, freute sich der Trainer.

Ibbenbüren nicht in Bestbesetzung

Wobei er auch einräumen musste: „Ibbenbüren ist nicht mit voller Kapelle aufgelaufen.“ Damit waren die Gäste nicht der erwartet starke Gegner. Trotzdem zeigten sich die Falke-Frauen von ihrer Schokoladenseite, besonders in der Abwehr. „Wir haben von Anfang an eine super Deckung gestellt und die ISV damit abgekocht“, analysierte Wels. Bis auf 7:2 (10.) setzten sich die Saerbeckerinnen ab, ehe sich im Angriff eine kurze Schwächephase einschlich. Und die war, dank der starken Defensive, wirklich kein Beinbruch. Als mit dem 8:4 (17.) durch Sarah Plogmaker von Linksaußen das nächste Falke-Tor fiel, hatte das Heimteam immer noch einen guten Vorsprung. Den baute es bis zur Pause weiter aus, obwohl es immer noch ein paar Fehlwürfe gab. Mit dem Treffer des Tages zum 15:9 (30.) ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit hatte Ibbenbüren noch weniger zu melden. Mit einer Fünf-Tore-Serie zum 22:11 (38.) setzten die Falke-Frauen ein deutliches Zeichen und bauten ihre Führung zum 28:13 (47.) ein ganzes Stück weiter aus.

Fünf-Tore-Serie im zweiten Durchgang

Obwohl der Trainer dann durchwechselte, setzten die Saerbeckerinnen ihre Erfolgsgeschichte ohne jegliches Stottern fort. Ärgerlich war nur, dass sich zuerst Sarah Plogmaker (42.) und dann noch Marina Bartsch (44.) bei Angriffen von Linksaußen verletzten. Aber auch die beiden Ausfälle brachten keinen Bruch ins Spiel, das mit dem 35:19-Endstand einen klaren und verdienten Sieger hatte.

Falke-Frauen: Lüke, Wenners - Nienaber (12/4), Möllerherm (6), Krude (5), Plogmaker (4), Grüter (2), Dahlmann (2), Bartsch (1), Borgert (1), Eilers (1), Frank (1), Frerking, Jochmaring.

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