Beim größten Grevener Sportverein kündigen sich personelle und inhaltliche Weichenstellungen an
Wie sich der TVE neu erfinden will

Greven -

Der TVE Greven richtet sich neu aus und wird mit einem neuen Vorsitzenden in die Zukunft gehen. Michael Martschinke, der den Verein in den vergangenen Jahren in ein ruhiges Fahrwasser geführt hat, gibt das Zepter im Rahmen der Jahreshauptversammlung an seinen Nachfolger weiter. Zudem strebt der Verein eine grundlegende Neuausrichtung an und will sich modern aufstellen.

Mittwoch, 26.02.2020, 17:24 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 14:56 Uhr
Bereitet den inhaltlichen und personellen Übergang beim TVE vor: Michael Martschinke.
Bereitet den inhaltlichen und personellen Übergang beim TVE vor: Michael Martschinke. Foto: th

Der TVE Greven will´s wissen. Genauer gesagt: die Verantwortlichen von Grevens größtem Sportverein wollen in Erfahrung bringen, was ihre Mitglieder bewegt. Eine Befragung, die am vergangenen Wochenende angelaufen ist, soll neue Erkenntnisse bringen. Denn: Der Verein will sich neu aufstellen. Und das in vielerlei Hinsicht.

Michael Martschinke ist Vorsitzender des TVE. Seit nunmehr 15 Jahren lenkt der 38-Jährige die Geschicke des Vereins, der in der Kroner Heide ein eigenes Sportzentrum betreibt. Wenn am 14. März die TVE-Mitglieder zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung zusammen kommen, werden Martschinke und seine Mitstreiter im Vorstand die Bilanz des vergangenen Jahres vorlegen. Wie in jedem Jahr.

Gleichwohl wird vieles nicht wie in jedem Jahr verlaufen. So wird der langjährige Vorsitzende seinen letzten Jahresbericht vortragen. Er, der den Verein in den vergangenen Jahren entschuldet und in ruhiges Fahrwasser manövriert hat, verlässt die Vorstandsbühne.

Und macht nicht nur Platz für einen Nachfolger, der bereits in den Startlöchern steht. Auch leitet Michael Martschinke über zu einer Neuausrichtung des Vereins.

Nach einem Jahr, in dem Vorstand und Abteilungsleitungen Perspektiven für die Zukunft ihres Vereins entwickelt haben, soll ein neuer Mann auf der Brücke das große TVE-Schiff nunmehr in eine neue Richtung steuern.

Nachdem der Verein in diesem Jahr die letzte Rate für sein Sportzentrum gezahlt haben wird, bieten finanzielle Spielräume Platz für neue Ideen. Die, so der scheidende Vorsitzende, wolle man nutzen, um das Angebot neu auszurichten, sich insgesamt breiter aufzustellen und professionelle Strukturen zu schaffen. „Und wir wollen uns mehr um unsere ehrenamtlichen Kräfte kümmern“, verrät Martschinke ein Ergebnis des Entwicklungsprozesses. Gleichwohl betont er: „Alles, was bis jetzt passiert ist, sind Gedankenanstöße.“

Weichenstellungen sollen mit der Versammlung Mitte März vorgenommen werden. Zunächst die personellen, anschließend die inhaltlichen.

Dabei wird auch die gestartete Mitgliederbefragung eine Rolle spielen. „Uns interessieren die Bedürfnisse unserer Mitglieder“, erklärt Martschinke. Erste Ergebnisse wolle man am 14. März ebenfalls präsentieren.

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