Tischtennis: Verbandsliga
Topspiel mit vielen Unbekannten

Greven -

Nach dem grandiosen Auswärtssieg beim TTR Rheine wartet auf die erste Tischtennismannschaft von DJK BW Greven wieder ein Heimspiel. Dabei wartet auf den Verbandsligist ein echtes Überraschungs-Paket, denn der Gast aus Ochtrup tritt immer wieder in unterschiedlicher Aufstellung an. Insofern lassen sich kaum verlässliche Prognosen über einen möglichen Spielverlauf treffen.

Donnerstag, 05.03.2020, 17:28 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 12:08 Uhr
Sinan Incegoz hat sich zu einem DJK-Sorgenkind entwickelt. Das soll sich ändern.
Sinan Incegoz hat sich zu einem DJK-Sorgenkind entwickelt. Das soll sich ändern. Foto: Martin Weßeling

Nach dem enorm starken Auftritt bei TTR Rheine, der mit einem 9:3-Auswärtssieg endete, empfangen die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven den SC Arminia Ochtrup II – und damit eines der besten Teams der Rückrunde (8:2 Punkte).

Sie haben den Vorteil, aus einem enorm großen Fundus an starken Spielern auswählen zu können, sind allerdings deshalb auch im Vorhinein schwer auszurechnen.

Zur zweiten Serie haben die Ochtruper noch schnell einen Kolumbianer verpflichtet, der vorher in Magdeburg spielte und der nun das Ochtruper Team verstärkt.

Aber auch ohne den Südamerikaner verfügen die Gäste über eine sehr ausgeglichene Truppe, die schwer zu schlagen sein wird, zumal bei der DJK die Position sechs erst kurzfristig besetzt werden kann, da Reinhard Rothe sich immer noch mit einer Entzündung herumschlägt, die ihn schon seit Wochen außer Gefecht setzt.

Immerhin ist der formstarke Milan Heidkamp dabei, der zuletzt in Rheine zwei überzeugend Einzelsiege einfuhr. Und da ihm Kapitän Matthias Kaltmeier derzeit nicht viel nachsteht, sollte der mittlere Mannschaftsteil der Gastgeber den Ochtrupern schon ordentlich Paroli bieten können.

Das gilt natürlich auch für Spitzenspieler Max Haddick, der in Rheine ebenfalls zweimal siegte und sicher in der Lage ist, auch gegen Ochtrup zu punkten. Im Hinspiel war auch Stephan Bothe sehr erfolgreich; nachdem er seine lange Durststrecke (ein Sieg und zehn Niederlagen in der Rückrunde) mit einem zweiten Erfolg in Rheine überwunden hat, kann er vielleicht auch was Zählbares holen.

Sorgenkind ist derzeit allerdings Sinan Incegoz, der unter Trainingsrückstand leidet und eine negative Serie von zuletzt einem Sieg und sechs Niederlagen verkraften muss. Aber eventuell platzt ja gegen Ochtrup der Knoten und es läuft wieder besser.

Das Hinspiel endete nach hochklassigen Spielen 8:8, das deutet wieder auf ein enges Match hin, das hoffentlich von vielen Zuschauern besucht wird.

  • Sonntag, 11 Uhr, Emssporthalle
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