Tischtennis: Für ersatzgeschwächte DJK war beim 6:9 gegen Ochtrup mehr drin
Fünf Matchbälle vergeben

Greven. -

Die personellen Vorzeichen waren ungünstig. Trotzdem war Verbandsligist DJK am Sonntag nah dran, dem SC Ochtrup zumindest einen Punkt abzuknöpfen. Am Ende standen die Grevener mit leeren Händen da. Ein entscheidendes Match verlief nicht so, wie es die DJKler gehofft hatten.

Montag, 09.03.2020, 11:43 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 15:56 Uhr
Matthias Kaltmeier, hier im Doppel mit
Matthias Kaltmeier, hier im Doppel mit Foto: Reinhard Rothe

Die am Sonntag sichtbar ersatzgeschwächte erste Herrenmannschaft der DJK musste im Verbandsliga-Heimspiel gegen den SC Arminia Ochtrup II eine Niederlage quittieren. Nach der 6:9-Schlappe rutscht die DJK in der Tabelle ab.

Für den Langzeitausfall Reinhard Rothe konnte kein adäquater Ersatz beschafft werden, da die zweite Mannschaft zeitgleich im Einsatz war. So kam Bastian Wolf aus der vierten DJK-Mannschaft zu seinem Debüt in der Verbandsliga. Freilich war Wolf, der üblicherweise in der Kreisklasse aufschlägt, sechs Klassen höher überfordert. Trotzdem verkaufte er sich gut und forderte mit teilweise guten Ballwechseln sogar den Beifall der Zuschauer heraus.

Dramatisches Match

Knackpunkt für die knappe Niederlage war vielmehr das hochklassige und dramatische Match zwischen Matthias Kaltmeier und Tobias Knoll. Der in der Rückrunde noch unbesiegte Ochtruper war Favorit, doch der Grevener Kapitän steigerte sich und spielte stark, teilweise sogar über seinem Limit. 10:7 führte Kaltmeier im zweiten Satz, nachdem er den ersten gewonnen hatte, vergab aber die Satzbälle. Im vierten Satz gipfelte die Begegnung in sage und schreibe fünf Matchbällen für den DJKler, die Knoll teilweise in großartiger Manier abwehrte. 17:19 hieß es schließlich für den Ochtruper. Im Entscheidungssatz hielt Kaltmeier noch bis zum 4:4 mit, ehe sich der Favorit dann doch durchsetzte.

So schafften es die Gastgeber nur einmal kurz mit 6:5 in Führung zu gehen, als es Stephan Bothe gelang, in seinem zweiten Einzel und nach fünf spannenden Sätzen den Kolumbianer Marco Lopez-Franco niederzukämpfen.

Haddick gewohnt stark

Gewohnt stark trat DJK-Spitzenmann Max Haddick auf, der sich dieses Mal nicht vom Publikum oder anderen Äußerlichkeiten ablenken ließ, seine beiden Einzel fokussiert und konzentriert absolvierte und wie schon in Rheine zwei Siege einfuhr.

 

Die Punkte für DJK: Doppel Haddick/Bothe (1), Haddick (2), Bothe (1), Heidkamp (1), Kaltmeier (-), Incegoz (1), Wolf (-).

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