Fußball: DJK erhält beim 1:1 in Münster Schützenhilfe
Per Flugkopfball ins eigene Tor

Greven -

Personell geht die DJK auf dem Zahnfleisch. Und muss sich beim Gastspiel beim FC Münster 05 auch aus diesem Grund mit einem Unentschieden begnügen.

Montag, 09.03.2020, 08:27 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:46 Uhr
Vergab in der ersten Halbzeit die einzige nennenswerte Torchance: Bernd Block.
Vergab in der ersten Halbzeit die einzige nennenswerte Torchance: Bernd Block. Foto: sba

Dass mit Niklas Berkemeier ein Langzeitverletzter an diesem Sonntag in den Kader des B-Ligisten DJK zurück kehrte, hätte unter normalen Umständen für Zufriedenheit und Erleichterung gesorgt. Doch mit Blick auf die personelle Situation verdeutlichte die Einwechselung des gerade erst genesenen Verteidigers die Not, in der sich die Mannschaft von Sven Hehl im Moment befindet. Weil der DJK-Trainer keine Alternativen hatte, beorderte er in der 60. Minute mit Berkemeier einen Spieler aufs Feld, der nach überstandener Verletzung erst einmal trainiert hat. Immerhin: Dessen zuvor lädiertes Knie bereitete keine Schmerzen. Und obendrein gab es beim Gastspiel bei Münster 05 II immerhin einen Zähler.

„Insgesamt war es kein guter Tag“, räumte Hehl gleichwohl ein. Er berichtete von einer Begegnung, in der die beiden Treffer zum 1:1 erst in der Schlussphase fielen. Zuvor überboten sich beide Teams mit Fehlern. Die DJK, die mit ihrem letzten Aufgebot nach Münster gereist war, produzierte in der ersten Halbzeit nur eine nennenswerte Chance. Kurz vor der Pause lupfte Bernd Block einen Ball zwar über den Torhüter, aber eben auch übers Tor.

Richtig Fahrt nahm das Spiel erst mit dem Tor der Münsteraner auf, die aus abseitsverdächtiger Position in Führung gingen (80.). Ihre Freude währte nur kurz. Zwei Minuten später sorgte erneut ein Münsteraner für ein Tor. Ein besonders sehenswertes überdies. Eine Grevener Flanke beförderte der Unglücksrabe „technisch perfekt“, wie Sven Hehl bemerkte, per Flugkopfball ins Tor. Nur eben nicht ins gegnerische.

Kurz darauf zappelte der Ball erneut im Netz der Gastgeber. Doch das von Florian Wigger erzielte Tor wurde wieder aberkannt. Der Unparteiische hatte zuvor ein Foulspiel gesehen. Ein Grevener Sieg wäre an diesem Sonntag des Guten wohl ein bisschen zuviel gewesen.

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