Handball: 09-Damen gewinnen hauchdünn
Auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie gerettet

Greven -

Die Landesligapartie zwischen dem TuS Recke und dem SC Greven 09 stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Eine große Portion Glück war nötig, um aus Sicht der Grevenerinnen am Ende doch noch beide Punkte mit Heim zu nehmen.

Dienstag, 10.03.2020, 12:44 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 14:02 Uhr
Ihr Tor rettete dem SC Greven 09 im Spiel beim TuS Recke doch noch den Sieg: Pia Haxter.
Ihr Tor rettete dem SC Greven 09 im Spiel beim TuS Recke doch noch den Sieg: Pia Haxter. Foto: Heidrun Riese

Extrem spannend machten es die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 am Samstagabend beim TuS Recke. Mit viel Glück holten sie in der Auswärtspartie, die fast die ganze Zeit über ein Kopf-an-Kopf-Rennen war, einen knappen 28:27 (15:13)-Sieg.

„Wenn wir das Spiel verloren hätten, dann hätte ich gesagt, dass wir uns selbst geschlagen haben“, erklärte Trainer Bogdan Oana, dass die Schwierigkeiten seiner Mannschaft vor allem in den eigenen Reihen lagen. „In den psychologischen Momenten haben wir verpasst, die Tore zu machen, durch die wir uns weiter hätten distanzieren können. Und durch Dummheiten in der Abwehr haben wir zu viele einfache Gegentreffer zugelassen.“

Greven läuft Rückstand hinterher

So lief der Tabellenachte gleich zu Beginn einem Rückstand hinterher. Erst mit dem 6:5 (12.) erzielten die 09-Damen ihre erste Führung. Direkt im Anschluss kassierten sie zwar das 6:6 (13.), es sollte in der ersten Halbzeit aber der letzte Ausgleich sein. Bis auf 13:8 (23.) setzten sich die Grevenerinnen dann ab, es war ihr weitester Vorsprung im ganzen Spiel. Noch vor der Pause ließen sie das Heimteam auf 15:13 (30.) herankommen.

Nach dem Seitenwechsel hielten sich die 09-Damen leicht über Wasser, bekamen aber immer wieder Ausgleichstreffer eingeschenkt.

Pia Haxter entscheidet die Partie

Seine beste Phase im zweiten Durchgang hatte das 09-Team, als es auf 23:20 (42.) davonzog - mit starken Paraden von Lenja Noetzel und schönen Toren im Angriff. „Dann haben wir wieder angefangen, unsere Chancen zu vergeben, und der Gegner ist erneut herangekommen“, berichtete Oana. Dass es eine Grevenerin war, nämlich Pia Haxter, die zum 28:27-Endstand traf, war nach Ansicht des Trainers pures Glück. „Wir hätten das Spiel genauso gut verlieren können.“ Dabei konnte er seinen Schützlingen aber keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. „Sie haben alles gegeben, sind am Ende auf dem Zahnfleisch gelaufen - und haben trotzdem noch das eine Tor mehr gemacht als der Gegner.“

SC Greven 09: L. und I. Noetzel - Hufelschulte (12/8), Haxter (3), Lamboury (3), Langkamp (3), Mikowsky (2), Hübenthal (2), Budde (2), Everwin (1), Lake, Schwitte.

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