Coronavirus: Eine Welle von Absagen
Der Sportbetrieb kommt zum Erliegen

Greven/Saerbeck -

Nichts geht mehr auf den Sportplätzen und in den Sporthallen. Die Sportverbände sagten am Freitagvormittag nach und nach den Spielbetrieb ab. Weil auch die Stadt die Hallen dicht macht, kommt der komplette Sportbetrieb vorerst zum Erliegen.

Freitag, 13.03.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 16:14 Uhr

Noch am Donnerstag war eine einheitliche Linie der Fachverbände nicht zu erkennen. Während der Handballverband Westfalen vermeldete, den Spielbetrieb zunächst bis zum 19. April auszusetzen, zeichnete sich im Amateurbereich der Fußballer zunächst kein klares Bild ab. Der Fußballkreis Tecklenburg ging voran und sagte den Spielbetrieb auf Kreisebene ab. Davon betroffen war auch die für Freitagabend angesetzte Partie des SC Falke Saerbeck in Mettingen. Freitagvormittag folgte zunächst der Fußballkreis Steinfurt mit seiner Entscheidung, alle Spiele abzusagen. Ebenfalls am Freitagvormittag meldete sich der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) zu Wort und sagte sämtliche Begegnungen auf Kreis- , Bezirks- und Verbandsebene ab. Damit ruht der Amateurfußball in Westfalen zunächst bis zum Ende der Osterferien.

Auch die Basketballer und Volleyballer pausieren. Gleiches gilt seit Freitagvormittag auch für die Tischtennissportler.

Neben dem Spielbetrieb dürfte die Welle der Absagen auch das Training sowie den Freizeit- und Breitensport erreichen. Die Gemeinde Saerbeck hat am Donnerstag beschlossen, ihre Sportanlagen dicht zu machen. Weil auch die Stadt Greven am Tag darauf ebenfalls die Sporthallen und -plätze geschlossen hat, stehen die Sportler vor verschlossenen Türen.

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