Tischtennis: DJK zurück im Trainingsbetrieb
Einzeln an die Tische

Greven -

Nach dem abrupten Ende des Ligabetriebs Mitte März ging im Tischtennis lange Zeit gar nichts. In der vergangenen Woche sind die Spieler zurückgekehrt an ihre gewohnte Wirkungsstätte. In der Emssporthalle ist der Trainingsbetrieb wieder angelaufen. Reibungslos. Auch im Kinder- und Jugendbereich.

Donnerstag, 28.05.2020, 20:00 Uhr
Die Tischtennisspieler der DJK können ihrem Hobby bereits wieder nachgehen.
Die Tischtennisspieler der DJK können ihrem Hobby bereits wieder nachgehen. Foto: Sven Thiele

 

Dass die seit Jahren wachsende Tischtennis-Abteilung der DJK vor zwei Jahren von der Martini-Halle in die deutlich größere Emssporthalle umgezogen ist, erweist sich nicht zuletzt in Corona-Zeiten als Glücksfall. Als kontaktloser Sport gehört Tischtennis zu den Angeboten, die zwar ohne größere Regelanpassungen wieder möglich sind, gleichwohl spielt die Platzfrage bei der Wiederaufnahme eine große Rolle. Pro Hallendrittel werden im Moment maximal fünf Tische aufgebaut. An den Trainingsabenden stehen also bis zu 15 Tische zur Verfügung.

Dadurch kann der Verein für seine knapp 100 Mitglieder das übliche Angebot unterbreiten. Die Einschränkungen halten sich in Grenzen. Kinder und Jugendliche, die das schnellste Rückschlagspiel der Welt kennen lernen möchten, trainieren freitags in der Zeit von 16.30 bis 17.25 Uhr. Anschließend schließen sich die Nachwuchs-Leistungsgruppen an (17.35 bis 19.30 Uhr), die zusätzlich montags ab 18 Uhr in der Emssporthalle aufschlagen. Erwachsenen werden drei Trainingstage, montags und mittwochs ab 20 Uhr sowie freitags 19.40 Uhr, geboten.

Mehr Platz an den Tischen und für jeden Spieler ein eigener Ball: Der Tischtennis-Sport hat sich auf Corona eingestellt. Verzichtet wird auf Doppelspiele. Und auf das Duschen. Wie in allen Sportanlagen stehen auch die Umkleiden der Emssporthalle vorerst noch nicht zur Verfügung. Außerdem müssen sich die Sportler bei jeder Trainingseinheit registrieren, um im Fall der Fälle Infektionsketten nachverfolgen zu können.

Bei ihm laufen die organisatorischen Fäden zusammen: Dennis Seeger ist als Abteilungsleiter in diesen Tagen auch Art Corona-Beauftragter gefragt. Innerhalb weniger Tage hat er ein tragfähiges Hygienekonzept und ein dazu passendes Regelwerk erstellt, dass es den DJK-Spielern ermöglicht, wieder zum Schläger zu greifen. Der Wiederbeginn in der vergangenen Woche, so Seeger, verlief reibungslos. Nach verhaltenem Start hofft er darauf, ab dieser Woche wieder das Gros seiner Mitglieder zurück in der Halle begrüßen zu dürfen. An Wettkämpfe denkt bei der DJK im Moment allerdings noch niemand.

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