TVE Greven improvisiert Drei-Tage-Event
Triathlon to go. . .

Greven -

Triathleten sind erfinderisch. Das stellten die Grevener Athleten bei ihrem Drei-Tage-Event erneut unter Beweis..

Mittwoch, 01.07.2020, 16:35 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 14:44 Uhr
Beim Drei-Tage-Event des TVE Greven zeigten die Teilnehmer durchaus beeindruckende Leistungen. Ein richtiger Triathlon wäre ihnen natürlich lieber gewesen.
Beim Drei-Tage-Event des TVE Greven zeigten die Teilnehmer durchaus beeindruckende Leistungen. Ein richtiger Triathlon wäre ihnen natürlich lieber gewesen. Foto: TVE Greven

Klein aber fein, so sehen die derzeitigen selbst gemachten Triathlon-Veranstaltungen der Abteilung Triathlon aus. „Klein“ meint dabei nicht die Distanz, denn am vergangenen Wochenende wurden 8700 Meter Schwimmen, 508 Radkilometer und 93 Laufkilometer in die Wettkampf-Waagschale geworfen.

Frank Simon lieferte persönlich Support für Edna Wenning: Im Rahmen des üblichen Schwimmtrainings gab die Mannschaft bei 30 Grad Lufttemperatur grünes Licht für den Start von 500 Meter Schwimmen der Volks-Distanz des Virtuellen Münster Sparda Triathlons (Wenning 9:59 Minuten und  Simon 8:41 Minuten). Im Anschluss erfolgte ein Sprint quer über das Gelände zum Wechsel. Die 20 Radkilometer absolvierten die beiden in 38 Minuten und 26 Sekunden, um nach 26 Minuten und 30 Sekunden ins virtuelle Ziel zu laufen.

Alex Kastner und sein Kollege Frank Schätzlein (geboren in Greven) absolvierten am Samstag die olympische Distanz: Sie schwammen 1000 Meter im Freiband Coburg in MS (35 Minuten, 35 Sekunden), fuhren die 40 Kilometer in einer Stunde, 24 Minuten und liefen im Anschluss die zehn Kilometer in 59 Minuten und 11Sekunden. Drei Stunden, zwei Minuten und 11 Sekunden waren sie unterwegs.

Und diese besondere Würze gibt es bei keiner öffentlichen Veranstaltung: Die Wechselzone befand sich im Hausflur. Markus Nobbe startete am Sonntag mit den früheren TVE-Kollegen Matthias und Gregor Elskamp zu einer klassischen Mitteldistanz: 1,9 Kilometer schwammen sie zu dritt, zur Raddistanz kam Sebastian Peine als „Duathlet“ dazu. Es wurden 97 Rennradkilometer auf windiger Strecke gefahren – mit einem 36-er Schnitt. Matthias Elskamp und Markus Nobbe absolvierten anschließend den kompletten Halbmarathon mit 1 Stunde, 34Minuten und 1 Stunde, 38Minuten und wurden dabei abwechselnd von ihren beiden Kollegen begleitet. Statt einander im Ziel heftig auf die Schulter zu klopfen, mussten die Athleten allerdings mit Fotos und Emoticons via soziale Medien vorlieb nehmen.

Die Hoffnung auf den wahren Triathlon 2021 lebt und so bleiben die Athleten dran und organisieren für die Saison 2020 weitere „kleine“ Starts.

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