Fußball: Greven 09 trifft im Pokal-Halbfinale auf den VfL Wolbeck
„Wollen unbedingt ins Finale“

Greven -

Fußball-Bezirksligist hat zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung die erste Bewährungsprobe zu bestehen. An diesem Freitag bekommt des die Mannschaft von Mirsad Celebic im Kreispokal-Halbfinale der vergangenen Saison mit dem VfL Wolbeck zu tun.

Freitag, 14.08.2020, 06:51 Uhr
Fehlt seiner Mannschaft nicht nur im Pokal-Halbfinale, sondern auch zum Saisonstart im September: Peter Lakenbrink.
Fehlt seiner Mannschaft nicht nur im Pokal-Halbfinale, sondern auch zum Saisonstart im September: Peter Lakenbrink. Foto: th

Ein Start nach Maß sieht sicherlich anders aus. Und dennoch: Trotz der zwei Hiobsbotschaften der vergangenen Tage macht Mirsad Celebic, seit dieser Saison Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Greven 09 einen ganz und gar gelösten Eindruck. Auch vor dem Kreispokal-Halbfinalspiel gegen den VfL Wolbeck (Freitag, 18.45 Uhr, Schöneflieth) scheint sich die Anspannung in Grenzen zu halte. Was nicht heißen soll, dass er und sein Team dem Pokal-Kracher, der eigentlich vor über einem halben Jahr gespielt werden sollte, nicht die allerhöchste Konzentration beimessen.

„Wir wollen unbedingt ins Finale“, stellt Celebic klar. Noch bevor die neue Saison los geht, könnte sich sein Team für die alte, nicht zuletzt wegen des verpassten Aufstieges unvollendete Saison, im Nachhinein doch noch belohnen. Doch auf diesem Weg gilt es, ein dickes Hindernis zu bewältigen. „Wolbeck ist ein richtig starker Gegner“, weiß Grevens Trainer um das Kaliber des Pokal-Kontrahenten.

Überdies sieht sich Mirsad Celebic kurz nach seinem Amtsantritt und mitten in der Saisonvorbereitung gleich zwei ganz dicken Personalproblemen gegenüber. Da ist zum einen Torjäger Nicolas Kriwet. Sein Achillesfersenriss zwingt ihn zu einer acht- bis zwölfmonatigen Pause. Die Saison dürfte für Kriwet gelaufen sein.

Und noch ein zweiter Leistungsträger muss zunächst passen. Bei Peter Lakenbrink besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. Auch diese Verletzung dürfte eine lange Pause nach sich ziehen. „Das tut uns verdammt weh“, erklärt Celebic, und nimmt nun die anderen Spieler seines großen Kaders in die Pflicht: „Jetzt sind andere Jungs gefordert.“

Mit anderen Worten: Die beiden Ausfälle halten aus seiner Sicht nicht als Ausrede her, weder für die Anfang September beginnende Meisterschaft, noch für das Pokalspiel.

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