DJK-Herren wollen trotz ungewohnter Gegner oben angreifen
Neuzugang und neue Regeln

Greven -

Die Tischtennisherren der DJK sind zuversichtlich, in der bevorstehenden Verbandsligasaison eine gute Rolle spielen zu können. Zum Auftakt am Sonntag erwarten sie zuhause einen Aufsteiger.

Donnerstag, 03.09.2020, 08:26 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 13:50 Uhr
Voller Zuversicht starten die DJK-Herren am Sonntag in die Saison.
Voller Zuversicht starten die DJK-Herren am Sonntag in die Saison. Foto: th

Vieles ist neu in dieser Verbandsligasaison, die bereits in der vergangenen Woche begonnen hat. Grevens Herren greifen erst an diesem Sonntag ins Geschehen ein und erwarten sogleich ein für sie vollkommen unbeschriebenes Blatt in Form des SV Spexard. Neben dem Aufsteiger müssen sich die DJKler in den nächsten Wochen auf einige neue Kontrahenten einstellen. Durch die Zuordnung zur Verbandsliga eins verschlägt es sie zumeist in den ostwestfälischen Raum. Immerhin: Die beiden Derbys gegen Hiltrup und TTC Münster II bleiben ihnen erhalten.

Neu und zugleich ungewohnt sind auch die Rahmenbedingungen, unter denen die Saison beginnt. So müssen Spieler wie Zuschauer einen Mund-Nasenschutz tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht gewährleistet ist. Gravierender noch ist eine Änderung des Spielmodus: Bis zum Ende der Hinrunde wird auf Doppelpaarungen verzichtet.

Und schließlich gibt es mit Hendrik Waterkamp ein neues Gesicht im Grevener Kader. Mit dem Neuzugang aus Metelen verbinden die DJKler die Hoffnung, in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen zu können. Waterkamp, der nach dem Abgang von Milan Heidkamp die Lücke im obereren Paarkreuz schließt, komplettiert ein Team, das nicht nur in der Spitze gut aufgestellt ist, sondern an allen Positionen konkurrenzfähig ist. Mit Torsten Radke und Rajeevan Sithamparanathan ergänzen überdies zwei Spieler den Kader, die ebenfalls auf Verbandsliganiveau spielen.

Doch die Grevener sind vorgewarnt. Ihre neue Gruppe ist vom Papier her stärker besetzt als die im Vorjahr. Trotzdem ist Stephan Bothe zuversichtlich, nicht in die Bedrängnis des Abstiegskampfes zu geraten. „Ich traue uns einen Mittelfeldplatz zwischen Rang drei und sechs zu“, so der an Position drei spielende Bothe.

In der auf zehn Mannschaften eingedampften Liga müssen immerhin drei um den Klassenerhalt bangen. Der Letzte wird direkt eine Klasse herunter gereicht, für dien Zweit- und Drittletzte geht es in die Relegation.

Anders als in den Jahren zuvor war das Trainingspensum vor dieser Saison hoch. „Die Leistungen waren sehr gut“, berichtet Bothe von einer gelungenen Vorbereitung. Er und seine Mitspieler hoffen, dass sich diese positive Stimmung auf den ersten Auftritt gegen den SV Spexard (Sonntag, 11 Uhr) übertragen lässt. Allen Widrigkeiten und Neuerungen zum Trotz.

 

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