Tischtennis Verbandsliga: DJK wendet Fehlstart dank eines Kraftaktes ab
Max Haddick reißt alle mit

Greven -

Das hatten sich die Tischtennisspieler der DJK leichter vorgestellt. Zum Auftakt der Verbandsliga-Saison mussten die Grevener alle Kräfte aufbieten, um eine Niederlage gegen den Aufsteiger Spexard abzuwenden. Ein DJK-Spieler riss am Ende alle mit.

Sonntag, 06.09.2020, 13:48 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 12:46 Uhr
Neuzugang Hendrik Waterkamp lieferte in seinem ersten Spiel für die DJK dem Topmann der Gäste, David Mikus, einen heißen Kampf, unterlag aber am Ende 1:3.
Neuzugang Hendrik Waterkamp lieferte in seinem ersten Spiel für die DJK dem Topmann der Gäste, David Mikus, einen heißen Kampf, unterlag aber am Ende 1:3. Foto: th

Mit dem Heimspiel gegen den SV Spexard eröffneten die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK die Saison. Mit Hygienekonzept und ohne Doppel taten sich die Gastgeber gegen einen gut aufgelegten Aufsteiger aus Gütersloh am Sonntag jedoch unerwartet schwer. Für einen Sieg reichte es trotzdem.

Bis auf DJK-Spitzenspieler Max Haddick, der sein erstes Einzel gegen Rumrich in überzeugender Manier 3:0 gewann, lief zunächst nicht viel zusammen. Neuzugang Hendrik Waterkamp lieferte dem Topmann der Gäste, David Mikus, einen heißen Kampf, unterlag aber am Ende 1:3. Kapitän Kaltmeier war chancenlos gegen Becker und auch Stephan Bothe konnte die zuletzt guten Trainingsleistungen nicht bestätigen und verlor mit 1:3 gegen Kaya. Als dann Reinhard Rothe auch noch mehr oder weniger glatt gegen Huseini verlor, lag die mit 1:4 hinten.

Mit Sinan Incegoz begann dann aber die Aufholjagd. Er erzielte in fünf Sätzen den Anschlusstreffer zum 2:4. Der an diesem Tage grandios aufspielende Max Haddick, der das Duell der Topspieler gegen David Mikus nach teilweise begeisternden Ballwechseln knapp in vier Sätzen gewann, sorgte für das 3:4. Hendrik Waterkamp, taktisch klug agierend, bezwang unter den Augen seiner kompletten Familie Rumrich mit 3:1 und Matthias Kaltmeier dominierte dann etwas überraschend auch noch Kaya wie er wollte und siegte haushoch.

Nun hieß es 5:4. Es schlug die Stunde von Stephan Bothe, der sich nach 1:2-Satzrückstand puschte und dem Einzel gegen Becker noch eine nicht mehr erwartete Wende gab. Nach seinem hart erkämpften 3:2 stand es sogar 6:4 für die Gastgeber und ein Unentschieden war sicher.

Sinan Incegoz schaffte es nicht, Huseini niederzuringen und musste auch eine 0:3-Niederlage quittieren, so dass es dann an Routinier Reinhard Rothe war, allein am Tisch, die Nerven zu behalten und in einer hin hier wogenden Partie gegen Strauss unter dem Jubel der Mannschaftskollegen und Zuschauer den Siegpunkt zu markieren. „Nach einem 1:4-Rückstand so zurückzukommen, da schafft auch nicht jedes Team“, meinte Stephan Bothe nach der Begegnung. Der Sieg war denn auch eine geschlossenen Mannschaftsleistung, denn neben dem überragenden Max Haddick punktete jeder DJK-Akteur je einmal.

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