Reiten: Deutsche Jugendmeisterschaften in Riesenbeck
Traum vom Finale früh geplatzt

Greven -

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zählt für zwei junge Springreiter vom Reit- und Fahrverein Greven das Dabeisein. Sportlich hätten sich Vicky Venschott und Luzie Jüttner trotzdem mehr erhofft.

Donnerstag, 24.09.2020, 10:01 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 14:26 Uhr
Verpasste nach einem mäßigen Auftritt
Verpasste nach einem mäßigen Auftritt Foto: Thomas Strack

Die Gelegenheit, sich mit den besten Nachwuchsreitern der Republik zu messen, bedeutete für Vicky Venschott und Luzie Jüttner alleine schon eine besondere Auszeichnung. Gleichwohl hatten sich die beiden Grevener Talente von ihrem Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Riesenbeck ausgetragen wurden, mehr erhofft. Weil der Auftakt am Freitag nicht nach Plan lief, rückte der Einzug ins Finale bereits nach der ersten Wertungsprüfung in weite Ferne. Die nationale Konkurrenz erwies sich zudem als zu stark.

Luzie Jüttner und Vicky Venschott sind beide für den Reit- und Fahrverein Greven unterwegs. Während sich Jüttner mit ihrem Wallach Del Negro im Wettbewerb der U18-Junioren für die Meisterschaften qualifiziert hatte, startete Vicky Venschott im Sattel von Wallach Quite Water bei den Jungen Reitern der U21. Beide waren nach ausgezeichneten Leistungen in den zurückliegenden Monaten und dem jeweils guten Abschneiden bei den Westfälischen Meisterschaften vom westfälischen Pferdesportverband nominiert worden.

Beim Turnier in Riesenbeck erwies sich sowohl für Jüttner als auch für Venschott der Auftakt am Freitag als Stolperstein. Für die beiden Reiterinnen lief es bereits in der ersten Wertungsprüfung nicht nach Plan. Luzie Jüttner war mit ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden und nahm die enttäuschenden 14,38 Punkte voll auf ihre Kappe. Auch Vicky Venschott fand nicht in den gewohnten Rhythmus. Sie beendete die erste Wertungsprüfung mit 14,77 Punkten.

Für beide Reiterinnen war damit bereits Freitag der Einzug in das Finale in weite Ferne gerückt.

Luzie Jüttner zeigte am Samstag zwar eine gewohnt starke Leistung und belegte in der zweiten Wertungsprüfung mit einer fehlerfreien Runde den vierten Platz dieser Teilprüfung. Doch die aufkeimende Hoffnung, doch noch das Finale am Sonntag zu erreichen, zerplatzte, weil die Konkurrenz in der Addition beider Wertungsprüfungen konstanter ritt.

Wie schon am Freitag fand Vicky Venschott auch am Samstag nicht zu ihrer gewohnten Leistungsstärke und verpasste ebenso das Finale.

Trotz dieser Enttäuschung: Alleine die Teilnahme der beiden Grevener Amazonen war für sie ein respektabeler Erfolg. Sich mit den besten deutschen Nachwuchsreitern bei den Junioren auf dem Niveau S* bis S**  und den Jungen Reitern S** bis S*** zu messen, verdient daher alleine schon größte Anerkennung.

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