Falke-Damen verlieren gegen Eintracht Mettingen
Heimauftakt verpatzt

Saerbeck -

Ihren ersten Heimauftritt hatten sich die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck ganz anders vorgestellt. Doch mit der robusten Gangart des Gegners aus Mettingen hatten die Wels-Schützlinge nicht gerechnet. Sie boten zwar ebenfalls eine starke kämpferische Leistung, doch am Ende stand eine 22:23-Niederlage und damit ein verpatzter Saisonauftakt in der Bezirksliga.

Montag, 12.10.2020, 16:11 Uhr aktualisiert: 13.10.2020, 10:34 Uhr
Kein Durchkommen gibt es in dieser Szene für Eva Möllerherm. Am Ende stand eine knappe 22:23-Heimniederlage gegen Eintracht Mettingen.
Kein Durchkommen gibt es in dieser Szene für Eva Möllerherm. Am Ende stand eine knappe 22:23-Heimniederlage gegen Eintracht Mettingen. Foto: Heidrun Riese

Sie schlugen sich wacker gegen einen schwierigen Kontrahenten, doch alle Mühen blieben unbelohnt. Mit einer 22:23 (11:14)-Niederlage gegen den VfL Eintracht Mettingen beendeten die Bezirksliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck ihr erstes Heimspiel in dieser Saison.

„Mettingen ist ein absolut unbequemer Gegner, das hat sich heute wieder gezeigt“, meinte Vanessa Krude. Zwar legten die Rückraumspielerin und ihre Mitstreiterinnen einen guten Start hin und gingen mit 3:1 (5.) in Führung, hatten dann aber Probleme mit der gegnerischen Linksaußen.

Besser lief es erst, als die Saerbeckerinnen von einer 5:1- auf eine 6:0-Deckung umstellten. Lange lieferten sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihren Gästen. Zwar übte das VfL-Team auf beiden Seiten des Spielfeldes großen Druck aus, leistete sich mit Siebenmetern und Tempogegenstößen, bei denen der Ball das Tor weit verfehlte, aber auch grobe Schnitzer – zum Glück für die Falke-Frauen, die mit 11:12 (24.) immer noch nah dran waren, vor der Pause aber zwei weitere Gegentreffer zum 11:14 (27.) kassierten.

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns gut herangekämpft“, fand Vanessa Krude. Jessica Nienaber, die nach ihrer Heirat jetzt Abeler heißt, erzielte mit dem 15:15 (40.) vom Kreis den ersten Ausgleich nach über 20 Minuten. Katharina Borgert brachte die Falke-Frauen mit dem 19:18 (48.) und dem 20:19 (50.), beide Male aus dem Rückraum, anschließend zwei Mal in Front. Doch der Führungstreffer zum 21:20 (53.) – ein Siebenmeter durch Jessica Abeler – sollte der letzte in dieser Begegnung sein. Dass die Saerbeckerinnen auf 21:23 (59.) zurückfielen, war ihrer Nervosität geschuldet. Eva Möllerherm traf zum 22:23-Endstand und Leonie Beinker, die einen Siebenmeter parierte, sorgten zum Schluss noch mal für schöne Aktionen.

Ein dickes Lob ging an beide Torhüterinnen, Leonie Beinker und Paula Wenners. „Sie haben uns zurück ins Spiel gebracht.“ Außerdem freuten sich Vanessa Krude und ihr Team über die Unterstützung des Publikums. „Es war schön, dass so viele Zuschauer da waren - gerade in der aktuellen Situation.“

Falke-Frauen: Wenners, Beinker - Abeler (5/2), Borgert (4), Bartsch (3), Möllerherm (3), Dahlmann (3), Frerking (2), Frank (1), Jochmaring (1), Krude, Grüter, Bringemeier.

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