Bezirksliga: Umstrittener Elfmeter-Pfiff kostet Greven 09 den Sieg
Super Auftritt mit bitterem Abgang

Greven -

Der SC Greven 09 kehrt vom Auswärtsspiel in Neuenkirchen zwar nicht mit der vollen Ausbeute heim. Trainer Mirsad Celebic macht sich trotzdem keine Sorgen. Schließlich war der Auftritt fast rundum ein gelungener. Alleine die Schlussphase verlief am Sonntag nicht nach Plan.

Montag, 26.10.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 10:28 Uhr
Freistoß-Schütze zum 1:0: Peter Lakenbrink.
Freistoß-Schütze zum 1:0: Peter Lakenbrink. Foto: th

Kurz vor dem Abpfiff erwischte es den Tabellenführer doch noch. Anstatt die Heimreise aus Neuenkirchen mit drei Punkten anzutreten, mussten sich die Fußballer des SC Greven 09 am Sonntagnachmittag mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Der Ausgleichstreffer in der 87. Minute hatte überdies das Zeug zum Aufreger des Tages. Mirsad Celebic sprach in der Nachbetrachtung von einem „Elfmeter-Geschenk“, ohne sich jedoch allzu lange an der umstrittenen Szene festzubeißen. Trotz des für seine Mannschaft bitteren Abschlusses stellte Grevens Trainer fest: „Das war ein super Spiel mit einem leistungsgerechten Ergebnis.“

Was auch zeigt, diese Bezirksliga-Partie hatte nicht nur dramaturgisch etwas zu bieten. „Es war gefühlt ein Spiel Erster gegen Zweiter“, berichtete Celebic von einem aus seiner Sicht insgesamt starken spielerischen Auftritt beider Mannschaften. Den besseren Start erwischte gleichwohl der Tabellenführer, bei dem nach längerer Zeit mal wieder Peter Lakenbrink in der Startelf stand. Seine Berufung zahlte sich nach 16 Minuten aus. Aus gut und gerne 25 Metern zirkelte Lakenbrink den Ball per Freistoß gekonnt und deshalb unhaltbar ins Eck.

Kurz vor der Pause war dann Patrick Fechtel zur Stelle. Nur wollte er es zu genau machen. Sein Schuss landete nicht im Netz, sondern prallte von der Latte ab.

Dafür vollendete Mike Liszka wenige Minuten nach der Pause zum 2:0 (48.)

Dass die Grevener diese an sich beruhigende Führung noch aus der Hand gaben, hatte an diesem Nachmittag nichts mit nachlassendem Einsatz zu tun. Nein, Neuenkirchen erwies sich spätestens nach dem Rückstand als der erwartet schwierige Gegner und drückte mächtig aufs Tempo. Und mit dem Anschlusstreffer in der 64. Minute wurde es von Minute zu Minute hektischer. Die Elf von Mirsad Celebic hielt dem Druck lange stand. Erst der umstrittene Pfiff kurz vor dem Ende kostete denn doch noch den Sieg. Mehr jedoch nicht. Vor der mindestens zweiwöchigen Spielpause bleibt der SC Greven 09 Tabellenführer.

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