Verband unterbricht die Saison
Kein Grund zum Lachen

Greven -

Eine weitere mehrwöchige Pause wie im Frühjahr tut der Motivation und der sportlichen Entwicklung bei den Kinder und Jugendlichen überhaupt nicht gut.

Dienstag, 27.10.2020, 10:30 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 10:26 Uhr
Sportlich gesehen könnte die erste Mannschaft der DJK sogar von der Saisonunterbrechung profitieren. Aber darauf hätten die Grevener wohl verzichten können.
Sportlich gesehen könnte die erste Mannschaft der DJK sogar von der Saisonunterbrechung profitieren. Aber darauf hätten die Grevener wohl verzichten können. Foto: Sven Thiele

Mit dem gestrigen Tag hat der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) alle Punktspiele und sonstigen Wettbewerbe aufgrund der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen unterbrochen.

Die Unterbrechung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2020 und bedeutet das Ende der Hinrunde. Ab Januar kann dann, je nach Entwicklung der Pandemie, der Spielbetrieb – insbesondere Nachwuchsklassen und Turniere – wieder aufgenommen werden.

Im Ligenbetrieb soll nun aus einer Hin- und Rückrunde nur noch eine einfache Runde werden. Die bisher ausgetragenen Spiele kommen in die Wertung und die noch fehlenden Spiele der Hinrunde werden dann als Rückrundenspiele durchgeführt.

Das heißt konkret für die Verbandsligamannschaft der DJK Blau-Weiß Greven, die am kommenden Samstag eigentlich ein Auswärtsspiel in Geseke gehabt hätte, dass die Saison dann mit dem Rückspiel zu Hause gegen Geseke in der zweiten Serie fortgeführt werden wird.

Für die DJK-ler bedeutet das allerdings eine unheimlich lange Pause (über vier Monate), denn im Terminkalender steht das Spiel gegen den TV Geseke erst am 7. März. „Nach meiner Meinung hat der WTTV den Spielbetrieb viel zu schnell komplett unterbrochen. Bis hierhin hätten ausfallende Spiele alle noch im Dezember nachgeholt werden können“, so die Meinung des DJK-Präsidenten und Aktiven des Verbandsligateams, Stephan Bothe.

„Hoffentlich können wir beziehungsweise unsere Kinder und Jugendlichen wenigstens weiter trainieren. Eine weitere mehrwöchige Pause wie im Frühjahr tut der Motivation und der sportlichen Entwicklung der Kinder überhaupt nicht gut“, sagt Reinhard Rothe, der Nachwuchsleiter bei der DJK. „Aber das klärt letztlich die Stadt Greven, da sie über die Hallennutzung entscheidet.“

Da die Blau-Weißen schon fünf Hinrundenspiele (sehr erfolgreich) absolviert haben, bleiben also für die Rückrunde nur noch vier Begegnungen, gegen den TV Geseke, beim SV Menne, gegen den TTC Münster II und beim TTC Mennighüffen.

Bei zur Zeit 8:2 Punkten (vier Siege – eine Niederlage) kann den DJKlern also nach unten hin überhaupt nichts passieren und nach oben ist, bei nur einem Punkt Rückstand auf Mennighüffen, noch eine Menge möglich.

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