Tischtennis: Zwischenbilanz DJK-Nachwuchs
Lockdown kam zur Unzeit

Greven -

Der Tischtennis-Nachwuchs von DJK BW Greven befand sich größtenteils in einer sehr guten Verfassung - gleich mehrere Grevener Jugendmannschaften hatten durchaus Chancen auf einen Titel auf Kreisebene. Allerdings wurden die DJK-Teams nun jäh ausgebremst.

Montag, 09.11.2020, 10:45 Uhr
Es läuft gut in Sachen Nachwuchs-Förderung bei der DJK – Corona einmal ausgenommen. Auch Jugendleiter Reinhard Rothe freut sich über den Trend.
Es läuft gut in Sachen Nachwuchs-Förderung bei der DJK – Corona einmal ausgenommen. Auch Jugendleiter Reinhard Rothe freut sich über den Trend. Foto: DJK Greven

Zur „Unzeit“ kam der Lockdown und der damit verbundene Abbruch der Saison für den Tischtennis-Nachwuchs von DJK Blau-Weiß Greven. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung lief es nämlich für die jungen DJK-Aktiven großartig.

So dominierte bislang die U11 ihre Altersklasse deutlich und lag mit 12:0 Punkten an der Tabellenspitze des Kreises Münster/Warendorf. Die jüngsten DJK-ler gaben überhaupt nur eine einziges Einzelmatch ab. Ansonsten waren Yuvan Sithamparanathan, Aharan Puspanathan und Jonas Ahrens in ihren Partien total überlegen und fieberten den Spitzenspielen gegen die auf den Plätzen zwei und drei liegenden Verfolger aus Rinkerode und Hiltrup entgegen. Auf diese sportlichen Highlights mussten die Grevener nun verzichten.

Auch die U13 mischte bis zur Unterbrechung an der Tabellenspitze mit. Bei 7:1 Punkten durfte man sich berechtigte Hoffnungen auf die Meisterrunde des Kreises machen. Oskar Haverkamp, Jayan Sithamparanathan, Hakan Yücel, Anjay Puspanathan und Thorge Mellies hoffen natürlich, im Frühjahr die Meisterrunde noch absolvieren zu dürfen.

Tabellenführer war auch die U15 der Blau-Weißen. Angeführt vom herausragenden Tim Brockmann, der auch schon bei seinen Einsätzen in Herrenmannschaften der DJK überzeugen konnte, hatte man 11:1 Punkte auf dem Konto und war ebenfalls auf dem Weg in die Meisterrunde. Neben Brockmann sorgten Felix Schlegel, Leon Fillers, Marcel Kecker und Felix Höritzauer für die nötigen Punkte des Spitzenreiters.

Schwerer tat sich die U18 der DJK. Mika Deitmar, Emilio Furnari, Lucas Lopes und Colin Mensing liegen im Mittelfeld der Tabelle und hatten nicht so große Aussichten auf die Meisterrunde – doch Potenzial hat die Mannschaft auf jeden Fall.

DJK-Tischtennis-Nachwuchsleiter Reinhard Rothe war über den Saisonabbruch sehr unglücklich. „Die allermeisten der Kinder und Jugendlichen sind jetzt etwa zwei Jahre aktiv und waren auf einem guten Weg, doch der Lockdown im Frühjahr und jetzt die erneute Zwangspause haben sie in ihrer Entwicklung natürlich heftig abgebremst. Manch einer ist dabei auch ganz verloren gegangen. Es ist wirklich sehr schade, dass nicht wenigstens die Kinder, die ja auch zur Schule gehen und in Bussen eng beieinander sitzen, trainieren können.“

Dennoch hoffen die DJKler, wenigstens ihre Nachwuchsvereinsmeisterschaften bis Weihnachten durchführen und im neuen Jahr in allen Altersklassen wieder „angreifen“ zu dürfen.

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