Grevener Teams wollen endlich wieder in die Halle
Handballer stecken in den Startlöchern

Reckenfeld/Greven -

Die heimischen Handballer hoffen auf das Ende des Lockdowns, damit es endlich wieder in die Halle gehen kann. Hinter den Kulissen laufen schon die Vorbereitungen für die kommende Saison.uu

Donnerstag, 18.02.2021, 18:34 Uhr aktualisiert: 18.02.2021, 18:40 Uhr
Mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison: Andy Storkebaum.
Mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison: Andy Storkebaum.

Andy Storkebaum (Handballfreunde Reckenfeld/Greven) hat durchaus Verständnis dafür, dass der Verband weiter auf Einkünfte durch die angeschlossenen Vereine angewiesen ist. „Zwar konnte in der laufenden Saison kaum gespielt werden, aber es entsteht ja trotzdem ein hoher Verwaltungsaufwand. Und dadurch auch entsprechende Kosten. Zudem müssen nach wie vor Spielerpässe beantragt werden – unabhängig davon, ob die Saison nun gespielt werden kann, oder eben nicht. Ich denke, der Verband hat da schon richtig entschieden.“

Bei den Handballfreunden selbst ruht aktuell noch der Betrieb, doch die Verantwortlichen bereiten hinter den Kulissen alles dafür vor, dass der Trainings- und Spielbetrieb bald wieder anlaufen kann. „Das muss vernünftig vorbereitet werden, damit wir nicht kalt erwischt werden“, so Storkebaum weiter. Aktuell liefen zudem die Gespräche mit den Trainern und Spielern im Hinblick auf die kommende Saison. Diese seien noch nicht abgeschlossen. „Wir hoffen natürlich, dass unsere Trainer weitermachen, zumal die letzte Saison ja gar nicht stattgefunden hat. Grundsätzlich müssen wir aber zunächst die entsprechenden Gespräche führen“, meint Andy Storkebaum, der nicht davon ausgeht, dass die aktuelle Saison noch weitergeführt wird. „Deshalb ist es jetzt wichtig, die neue gut zu organisieren.“

Ähnlich läuft es auch beim SC Greven 09. Miriam und Daniel Geers werden auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Landesliga-Damenmannschaft stehen. Darüber hinaus hofft Annette Wilbers-Noetzel darauf, dass vor allem der starke 09-Nachwuchs bald wieder starten darf. „Innerhalb der Abteilung läuft viel online ab, es gibt regelmäßige Zoom-Trainings. Zudem haben wir eine Lauf-Challenge zusammen mit der Fußballabteilung ins Leben gerufen. Aber natürlich – wir vermissen unseren Sport und wollen endlich wieder in die Halle“, weiß die 09-Abteilungsleiterin.

Wilbers-Noetzel sieht hinsichtlich der aktuellen Mitgliederzahlen keine negativen Tendenzen – eher das Gegenteil sei der Fall. „Wir wollen unter Umständen sogar eine zweite Damenmannschaft anmelden“, sagt die Grevenerin. Allerdings befänden sich die heimischen Handballerinnen noch auf der Suche nach einem geeigneten Trainer. Auch im Jugendbereich gäbe es noch viele Dinge zu klären. „Wir haben schließlich ein ganzes Jahr verloren. Nun müssen wir abwarten, was unsere Spielerinnen eventuell nicht gelernt haben, wenn sie in die nächste Jahrgangsstufe wechseln.“

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