Tischtennis: Start im April?
Saisonfortsetzung auf tönernen Füßen

Greven -

Wird die Saison im Tischtennis noch fortgeführt, oder müssen die Grevener Teams bereits für die nächste Spielzeit planen.

Freitag, 19.02.2021, 07:40 Uhr
Die heimische DJK liegt aktuell auf Rang zwei in der Verbandsliga – und damit aussichtsreich im Rennen. Doch ob die Saison fortgesetzt wird, ist fraglich.
Die heimische DJK liegt aktuell auf Rang zwei in der Verbandsliga – und damit aussichtsreich im Rennen. Doch ob die Saison fortgesetzt wird, ist fraglich. Foto: Stefan Bamberg

Vor dem Hintergrund der weiterhin unbeantworteten Frage, wann der Sport wieder in Bewegung kommt, geraten die Fachverbände immer stärker unter Entscheidungsdruck. Wenige Tage, nachdem der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) eine Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebes für Mitte April angekündigt hat, sendete der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) ein gänzlich anderes Signal und erklärte die Saison von der Oberliga bis zur Zweiten Bundesliga für beendet. Der Bayerische und der Hessische Tischtennisverband hatten bereits in der vergangenen Woche beschlossen, die Saison zu annullieren.

Begründet wird die Entscheidung des DTTB unter anderem damit, dass es keine Stufenpläne gibt, ab wann Lockerungen für den Hallensport zu erwarten sind. Zudem sei noch nicht klar, welche Inzidenzen in Zukunft für Lockerungen maßgeblich sein würden. Der Deutsche Tischtennis-Bund wolle mit seiner Entscheidung für Planungssicherheit sorgen.

Von der Bundesliga bis zu den Oberligen gibt es keine Wertung und somit keine Auf- und Absteiger. Es wird alles auf Anfang gesetzt mit der Hoffnung, im September einen Neustart zu unternehmen.

Anders stellt sich die Situation derzeit in NRW dar: Tischtennis-Verbandsligist DJK ist nach den Plänen des WTTV im April wieder gefordert. Am 17. April, eine Woche nach Ende der Osterferien, soll die Saison fortgeführt werden.

Sportlich hätte es der Kaltstart in sich. Der Tabellenzweite aus Greven trifft laut Ansetzung dann auf den aktuellen Tabellenführer TTC Mennighüffen. Sportlich reizvoll, findet Stephan Bothe. Alleine: So recht daran glauben mag der DJK-Spieler nicht. „Aus meiner Sicht ist im Moment nicht absehbar, wann es wieder los geht.“

Sicher ist er hingegen: „Der Druck auf die einzelnen Verbände, sich mit dem Abbruch der Wettbewerbe zu beschäftigen, wächst von Woche zu Woche, in der es keine Perspektiven gibt.“

Beim Tischtennis jedenfalls scheint die Fortsetzung der Saison mehr denn je zu wackeln.

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