Fr., 12.05.2017

Kreisliga A: Westfalia Leer Overesch: „Für den Verlierer wird es eng“

So dynamisch will sich Westfalias Lennard Raus auch am Sonntag im Abstiegskracher gegen Eintracht Rodde präsentieren.

So dynamisch will sich Westfalias Lennard Raus auch am Sonntag im Abstiegskracher gegen Eintracht Rodde präsentieren. Foto: Thomas Strack

Horstmar-Leer - 

Für Westfalia Leer wird die Luft dünner. Ein Sieg im Abstiegsderby gegen Eintracht Rodde ist deshalb Pflicht.

Von Heiner Gerull

Das Pokalspiel gegen SC Altenrheine hat Westfalia Leer abgehakt. Die Konzentration richtet sich nun voll und ganz auf den Abstiegskracher gegen Eintracht Rodde. Den Stellenwert dieser Partie bringt Westfalias Trainer Thomas Overesch auf den Punkt: „Für den Verlierer wird es eng.“

Das kann man sicherlich so sehen. Denn drei Spieltage vor Saisonende laufen beide Clubs Gefahr, angesichts des vermehrten Abstiegs aus der A-Liga den Anschluss zu verlieren. Wobei die Gäste aus Rodde, die zwei Punkte weniger als Leer auf dem Konto haben, noch stärker unter Zugzwang stehen als die Gastgeber. Denn sollte Rodde verlieren, dann wäre das wohl der dritte Verein, der Westfalia Bilk und Reckenfeld in die B-Liga begleiten müsste.

Mit solchen Rechenspielen beschäftigt sich Overesch allerdings nicht. Seine Hauptaufgabe sieht er darin, seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. „In erster Linie geht es darum, dass wir anders zu Werke gehen müssen als zuletzt“, erläutert der Trainer, der mit seinen Worten an die Einstellung appelliert.

In der Tat ist es an der Zeit, dass sich etwas dreht bei der Westfalia. Drei Niederlagen gab es in den vergangenen drei Spielen. Diese Bilanz hat das Team wieder ganz tief in den Abstiegssog gezogen. Ein Sieg am Sonntag wäre deshalb Gold wert. Er würde die Mannschaft wieder heranführen an das rettende Ufer und zugleich Auftrieb geben für die letzten beiden Spiele, in denen es um alles oder nichts geht.

Wie es nicht funktioniert, offenbarte die Mannschaft im Hinspiel in Rodde, das sie mit 0:3 verloren hatte. Damals ließ sich Westfalia förmlich den Schneid abkaufen vom Aufsteiger. „Schon deshalb haben wir etwas gutzumachen“, erinnert sich Overesch nur ungern an diesen Auftritt.

Am Sonntag soll sich das Blatt wenden. Leer will zurück auf den Pfad alter Tugenden. Nach wie vor fehlen zwar die Langzeitverletzten Jannik Arning, Matthias Meis und Jonas Schulte. Doch diese Ausfälle sollten den Tatendrang nicht bremsen.



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