Duathlon in Burgsteinfurt
Eine „einmalige“ Angelegenheit

Steinfurt -

Es war eine Premiere, die auch nicht wiederholt werden soll: der einmalige VR-Bank Duathlon. Eigentlich sollte am Sonntag der 8. Steinfurter Triathlon stattfinden. Doch die Sanierung des Burgsteinfurter Freibades zwang den Veranstalter Tri Team Steinfurt aus dem Triathlon einen Duathlon zu machen. Lokalmatadorin Petra Stöppler (Marathon Steinfurt) stellte aber unter Beweis, dass sie auch ohne die Disziplin Schwimmen erfolgreich sein kann.

Montag, 29.05.2017, 13:14 Uhr
Aller Gewinner des 8. Steinfurter VR-Bank Triathlons der wegen der Freibadsanierung einmalig als Duathlon ausgetragen wurde. -Kurzdistanz. Siegerin Petra Stöppler in der Wechselzone. Sieg gewann die Kurzdistanz.Der Sieger der Mitteldistanz, Simon Wagemaker vom SC Altenrheine.
Aller Gewinner des 8. Steinfurter VR-Bank Triathlons der wegen der Freibadsanierung einmalig als Duathlon ausgetragen wurde. -Kurzdistanz. Siegerin Petra Stöppler in der Wechselzone. Sieg gewann die Kurzdistanz.Der Sieger der Mitteldistanz, Simon Wagemaker vom SC Altenrheine. Foto: Matthias Lehmkuhl

Kurz vor dem ersten Wettkampf zog eine Gewitterfront über Burgsteinfurt hinweg. Die Radstrecke drohte zu einer Schlitterpartie zu werden, doch der Asphalt trocknete schnell ab. Sonst blieb es trocken und wenn die Sonne herauskam, wurde es richtig heiß. Petra Stöppler startete auf der Kurzdistanz des Duathlons. Die 50-jährige Borghorsterin musste zunächst zehn Kilometer durch das Bagno Laufen, dann 40 Kilometer mit dem Rad durch die Bauerschaft Hollich fahren, um abschließend wieder fünf Kilometer durch das Naturschutzgebiet zu laufen. Start, Wechselzone und Ziel befanden sich auf dem Gelände der Realschule Burgsteinfurt. Stöppler führte bei den Frauen von Beginn an und hatte am Ende mehr als fünf Minuten Vorsprung (2:31:36 Std.) vor der Zweitplatzierten Daniela Keil (Tri-As Hamm). Dritte wurde Juliane Matzke von der BSG Agravis. „Ich habe ein neues Rennrad, das noch nicht richtig passt. Bis zu meinem Saisonhöhepunkt, den Ironman Hawaii im Oktober, habe ich das hoffentlich im Griff“, will die Borghorsterin bis dahin die richtige Rennposition herausgefunden haben.

Bei den Männern siegte auf der Kurzdistanz Andre Winkelhorst (Westfalia Epe) in 2:01:29 Std. Sechs Minuten später kam der Zweitplatzierte Lorant Jeschina (SG Welper Triathlon) vor Frank Miethe (Teuto Riesenbeck) ins Ziel.

Die Königsdisziplin – die Mitteldistanz (20 km Laufen – 80 km Radfahren – 10 Km Laufen) beherrschte bei den Männern Simon Wagemaker (SC Altenrheine). Mit der Endzeit von 4:04:59 Std. war er fast zehn Minuten schneller als der mehrfache Sieger Stefan Werner aus Bocholt. „Ich bin erst gestern aus Borkum zurückgekehrt und hatte noch die Reise in den Knochen“, erklärte Werner, der von seinen Eltern angefeuert wurde. Dritter wurde Lokalmatador Markus Schulte-Albert in 4:15:44 Std. geworden. „Ich habe alles gegeben und bin mit einem Podestplatz belohnt worden“, unterstrich der Triathlet von Marathon Steinfurt. Bei den Frauen siegte Beate Görtz vom ASV Köln. „Ich kann nicht so gut schwimmen“, wird die Kölnerin wohl nicht beim 9. Triathlon starten. Auf der Sprintdistanz (5-20-2,5) und bei den Staffeln landeten teilnehmende Frauen und Männer aus Steinfurter Vereinen nicht auf dem Podest.

Bemerkenswert noch der Staffelsieg von Vater Thomas Spinneker und Sohn Jens von Westfalia Hopsten. Jens Spinneker lief die 10 Kilometer in 32:51 Minuten und nachdem sein Vater die 40 Kilometer abgestrampelt hatte die fünf Kilometer in 16:24 Minuten. Peter Greiwe, Orga-Chef des Duathlons, freute sich über den unfallfreien Wettkampf. „Aber noch mehr freue ich mich auf das nächste Jahr, wenn der 9. Steinfurter Triathlon stattfindet mit fast 500 Teilnehmern anstatt mit etwas mehr als 100 heute.“

► Alle Ergebnisse unter www.triteam-steinfurt.de

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