Fußball: Kreispokal
SV Burgsteinfurt will Kreispokal holen

Burgsteinfurt -

Zwischen dem Party-Marathon des bewerkstelligten Nichtabstiegs und der anstehenden Mannschaftsfahrt muss der SV Burgsteinfurt am Freitag den Blick noch einmal auf Fußball lenken. Es steht das Kreispokalfinale beim SC Altenrheine an.

Donnerstag, 01.06.2017, 13:13 Uhr aktualisiert: 01.06.2017, 13:21 Uhr
Ob Alex Bügener (li.) und Max Feldhues auch heute im Kreispokalfinale beim SC Altenrheine die „Doppelsechs“ des SV Burgsteinfurt bilden, bleibt abzuwarten.
Ob Alex Bügener (li.) und Max Feldhues auch am Freitag im Kreispokalfinale beim SC Altenrheine die „Doppelsechs“ des SV Burgsteinfurt bilden, bleibt abzuwarten. Foto: Thomas Strack

Mit dem Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga hat der SV Burgsteinfurt sein primäres Ziel erreicht. Am Freitag bietet sich dem Team die Chance, im letzten Pflichtspiel in 2016/17 der Saison noch einen freundlichen Anstrich zu verleihen – mit einem Sieg im Kreispokalfinale beim SC Altenrheine (Sportpark Altenrheine am Schürweg, Anstoß 18.30 Uhr).

Dabei braucht Christoph Klein-Reesink nicht lange zu überlegen, um darzulegen, wo die Tücken lauern. „Es ist sicherlich noch einmal ein Highlight. Aber im Kopf sind wir nicht so weit wie Altenrheine“, gibt der SVB-Trainer angesichts des langen Party-Marathons seiner Mannschaft nach dem bewerkstelligten Klassenerhalt zu verstehen.

In der Tat dürfte darin das Problem liegen, das der Landesligist beim klassentie­feren Bezirksligisten mental meistern muss. Die Schwierigkeit besteht darin, nach dem glücklichen Saisonfinale und der Vorfreude auf die anstehende Mannschafts-Abschlussfahrt noch einmal Spannung aufzubauen und die Konzentration hochzuhalten. Eine echte Herausforderung, wie Klein-Reesink nach dem Training am Dienstag anklingen ließ: „Da waren wir noch nicht so fokussiert.“ Allerdings ist der SVB-Coach zuversichtlich, dass er das noch hinbekommt bis zum Anstoß am Freitagabend.

Es lohnt sich allemal, die Kräfte zu bündeln. Denn der Pokalsieger spielt in der nächsten Runde auf Verbandsebene weiter. Und das könnte dem Vertreter des heimischen Fußballkreises einen attraktiven Gegner bescheren, befinden sich mit Preußen Münster und den Sportfreunden Lotte doch zwei Drittligisten und damit auch die sportlichen Aushängeschilder der Region im Lostopf.

Dass der SC Altenrheine alle Hebel in Bewegung setzen wird, um dahin zu kommen, stellte er schon im bisherigen Wettbewerb nachhaltig unter Beweis. Denn mit Borussia Emsdetten und Emsdetten 05 kegelte der Bezirksligist gleich beide Emsdettener Landesligisten aus dem Pokal. Und in der vierten Runde setzte er mit dem 1:0 gegen Oberligist SuS Neuenkirchen noch einen drauf. Ein Sieg gegen den SV Burgsteinfurt wäre sicherlich die Krönung.

Personell werden die Stemmerter einige Veränderung vornehmen. So soll Innenverteidiger Max Moor, der sich aufgrund seiner Fußverletzung förmlich durch die letzten Runden der Saison geschleppt hatte, geschont werden. Dafür befinden sich die beiden von den A-Junioren nachrückenden Sam Anyanwu und Raphael Fuchs im Kader. Möglicherweise wird auch Timo Lind­strot eine Chance bekommen, das SVB-Tor zu hüten. Doch unabhängig von der personellen Besetzung gibt es auch in Altenrheine nur ein Ziel. „Wenn man in einem Endspiel steht, dann will man das auch gewinnen“, bekräftigt Klein-Reesink.

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