Westfalenmeisterschaft der Leichtathleten in Recklinghausen
Westfalenmeister mit dem Diskus

Horstmar -

Viele stolze Gesichter waren am Sonntag bei den Westfalenmeisterschaften der U16 in Recklinghausen-Hohenhorst zu sehen. Allen voran Marcel Reisch, Westfalenmeister 2017 im Diskuswurf der Altersklasse M14.

Montag, 12.06.2017, 12:27 Uhr aktualisiert: 13.06.2017, 12:56 Uhr
Das Horstmarer Team bei den Westfalenmeisterschaften in Recklinghausen mit Marcel Reisch (vorne).
Das Horstmarer Team bei den Westfalenmeisterschaften in Recklinghausen mit Marcel Reisch (vorne). Foto: privat

Viele stolze Gesichter waren am Sonntag bei den Westfalenmeisterschaften der U16 in Reck­linghausen-Hohenhorst zu sehen. Allen voran Marcel Reisch, Westfalenmeister 2017 im Diskuswurf der Altersklasse M14.

Seinen Wettkampf eröffnete er mit dem Kugelstoßen. Im vierten von sechs Versuchen steigerte er sich auf 11,43 m und wurde damit Vizemeister. Beim Speerwurf gelang Reisch im zweiten Versuch ein richtiger Hammer auf 44, 23 m, womit er neben der neuen persönlichen Bestleistung ebenfalls den Vizemeistertitel einsackte. Der Diskuswurf, bei dem er nach Eingang aller Meldungen als Favorit gesetzt war, sollte Reisch den ersten Westfalenmeistertitel seiner noch jungen Karriere bescheren. Im dritten Versuch schleuderte er den Diskus auf 38,20 m. Diese Weite hätte ihm bereits den Titel beschert, doch im fünften und sechsten Versuch zeigte er noch einmal sein Können. 41,24 m und 41,65 m flog der Diskus durch die Luft. Diese Weite ist für Marcel eine neue persönliche Bestleistung.

Die Horstmarer Mädchen zeigten ebenfalls gute Leistungen. Fiona Wildemann (W14) verbesserte in jeden Lauf ihre persönliche Bestleistung. Über 80m Hürden lief sie im Vorlauf 12,96 sek. Im Endlauf gelang es ihr, diese Zeit nochmals zu verbessern und in 12,75 sek. Platz zwei zu erlaufen. Über 100m konnte sie im Vorlauf ihre bisherige Bestleistung von 13,59 sek. auf 13,45 sek. schrauben. Wie auch im Hürdenlauf bedeutete dies die Qualifikation für den Endlauf. Diesmal allerdings für den B-Endlauf. Obwohl sie bereits drei Läufe mit drei Bestleistungen in den Beinen hatte, konnte Wildemann hier ihre Bestleistung noch einmal steigern (Platz 12 in 13,34 sek.).

Über eine Platzierung auf dem Podium konnte sich auch Helen Blum (W14) freuen. Nach einem starken 100m Lauf, in dem sie ihre persönliche Bestleistung auf 13,52 sek. verbesserte, stieg sie mit der Drei-Kilo Kugel in den Ring. Als Dritte der Meldeliste stieß sie die Kugel im ersten Versuch auf ihre Tagesbestweite von 9,84 m, was in der Endabrechnung Platz drei bedeutete.

Lotta Bischof (W14) sicherte sich nach ihrem Lauf über 100m in 13,98 sek. und Platz elf im Kugelstoßen eine Top-Acht-Position mit dem Diskus, der nach 20,35 m die für sie weiteste Markierung des Tages auf dem Rasen hinterließ.

Ein Jahrgang höher, in der Altersklasse W15 gelang es auch Marie Hellmann sich unter den Top acht aus ganz Westfalen zu platzieren. Im Weitsprung sprang sie mit 4,99 m auf Platz vier, ebenso im Dreisprung. Hier lieferte sie sogar in vier von sechs Sprüngen neue Bestleistungen ab. Am Ende blieben 10,33 m für sie stehen. Über 80m Hürden qualifizierte sie sich mit 12,90 sek. für den Endlauf. Hier legte sie noch einen Zahn zu, sodass die Uhr bei 12,82 sek. stehen blieb – Platz sechs und neue persönliche Bestleistung.

Die weibliche 4x100m-Staffel des TuS Germania in der Besetzung Wildemann, Blum, Bischof, Hellmann lief in 52,72 sek. auf den 13. Platz von 24 Staffeln.

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