Leichtathletik: Die offenen NRW-Meisterschaften in Bottrop
Fenja Gudes Gefühlsachterbahn

Horstmar -

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlebte Fenja Gude. Bei den offenen NRW-Meisterschaften verbesserte die für den TV Jahn Rheine startende Horstmarerin ihre Bestleistung im Weitsprung auf 5,91 Meter. Das wäre zudem der vierte Platz gewesen. Doch dann traten die Wettkampfrichter auf den Plan . . .

Freitag, 30.06.2017, 12:41 Uhr
Fenja Gude steigerte sich um 27 Zentimeter.
Fenja Gude steigerte sich um 27 Zentimeter. Foto: TV Jahn Rheine

Die Horstmarer Weitspringerin Fenja Gude, die für den TV Jahn Rheine startet, erreichte bei den offenen NRW-Meisterschaften in der Leichtathletik in Bottrop mit 5,91 Metern eine persönliche Bestleistung. Dieser Sprung wurde allerdings für den Wettkampf nicht gewertet. Es war alles schon ziemlich kurios . . .

5,35 Meter reichten Gude, um laut Wettkampfprotokoll als Achte ins Finale einzuziehen. In ihrem vierten Versuch gelang der Horstmarerin ein Sprung, den sie in diesem Jahr schon öfter im Training oder als ungültigen Versuch im Wettkampf gezeigt hatte. Sie flog auf ausgezeichnete 5,91 Meter und schob sich damit im Klassement auf den vierten Platz vor. So meinte sie zumindest. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um 27 Zentimeter.

Kurz nach ihrem Sprung wurde Gude darüber informiert, dass das Kampfgericht einen Fehler gemacht hatte, sie im Vorkampf eigentlich Neunte gewesen wäre und damit nicht im Endkampf hätte teilnehmen dürfen. Auch ihr Sprung von 5,91 Metern sollte annulliert werden.

Dagegen legten die Athletin und Trainer Martin Lange Protest ein. Nach eingehender Besprechung der Wettkampfleitung mit dem Schiedsgericht kam dieses zu dem Urteil, dass Gudes Sprung auf 5,91 Metern in die Bestenlisten eingehen darf. Bei den Meisterschaften wurde sie mit 5,35 Metern allerdings nur Neunte.

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