Die Westdeutsche Meisterschaft der Ü-35-Fußballerinnen
Asbach sorgt bei den Preußen-Damen für Kopfschmerzen

Borghorst -

Es hat nicht sollen sein: Als Turnierzweiter und Westdeutscher Vizemeister haben die Ü-35-Damen des SC Preußen Borghorst die Qualifikation für den DFB-Cup verpasst. In Duisburg-Wedau bereitete Dauerrivale FFC Asbach Uralt aus Essen dem SCP Kopfschmerzen.

Donnerstag, 06.07.2017, 11:03 Uhr aktualisiert: 07.07.2017, 10:39 Uhr
Vertraten den SCP (h.v.l.): Trainerin Marianne Finke-Holtz, Judith Finke, Eva Knüp, Nicci van Deenen, Susi Doliner, Doris Achtermann und Melanie Reinhold sowie (v.v.l.) Petra Weiermann, Britta Röwer, Andrea Brümmer, Maren Brumley und Tina Wewer.
Vertraten den SCP (h.v.l.): Trainerin Marianne Finke-Holtz, Judith Finke, Eva Knüp, Nicci van Deenen, Susi Doliner, Doris Achtermann und Melanie Reinhold sowie (v.v.l.) Petra Weiermann, Britta Röwer, Andrea Brümmer, Maren Brumley und Tina Wewer. Foto: Preußen Borghorst

Die Ü-35-Fußballerinnen des SC Preußen Borghorst waren nah dran, mussten bei der Westdeutschen Meisterschaft in Duisburg-Wedau aber wie schon 2016 dem FFC Asbach Uralt aus Essen den Vortritt lassen. Damit sind die Preußen nicht für den DFB-Ü-35-Cup in Altenkirchen im Westerwald qualifiziert.

Vier Teams aus den Landesverbänden Westfalen, Mittelrhein und Niederrhein waren zu diesem Turnier angereist. Neben dem Team FFC Asbach Uralt der SGS Essen (Deutscher Ü-35-Vize-Meister), dem FC St. Augustin und Borussia Emsdetten komplettierten die Adlerträgerinnen das Feld.

Im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ trafen die Borghorsterinnen zunächst auf Emsdetten. Trotz vieler Einschussmöglichkeiten gewann der SCP durch Tore von Judith Finke und Melanie Reinhold nur mit 2:0. Die Abschlussschwäche sollte sich im Verlauf des Turniers noch rächen.

Im zweiten Spiel standen sich die „ewigen Rivalen“ Borghorst und FFC Asbach Uralt gegenüber. In einer sehenswerten Partie gingen die Essenerinnen mit 1:0 in Führung, doch Maren Brumley glich Mitte der zweiten Halbzeit zum verdienten 1:1-Endstand aus.

Punkt und torgleich standen die beiden Teams vor den letzten Paarungen an der Spitze. Borussia Emsdetten konnte keine westfälische Schützenhilfe leisten und unterlag mit 0:6-Toren gegen FFC Asbach Uralt. Daher mussten die Borghorsterinnen mindestens mit 7:0 gegen St. Augustin gewinnen, um Erster zu werden und die Qualifikation für das Folgeturnier zu erreichen. Nach drei Minuten erzielte Nicci van Deenen das 1:0 für die Preußen. Britta Röwer, Tina Wewer und Judith Finke ließen viele Chancen bis zur Pause ungenutzt. Die zweite Halbzeit begann vielversprechend mit dem 2:0 durch Melanie Reinhold. Aber dann stellte sich wieder das alte Preußen-Dilemma ein: Im Angriffszentrum fehlte einfach der „Knipser“. Als auf volle Offensive umstellt wurde, ergaben sich für den Gegner aus dem Mittelrhein einige Konterchancen, die er zum 2:2-Endstand nutzte.

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