Fußball in der Landesliga 4
SV Burgsteinfurt backt kleine Brötchen

Burgsteinfurt -

Am Donnerstag haben die Fußballer des SV Burgsteinfurt das erste Mal nach der Sommerpause wieder den Ball rollen lassen. Ein lockerer Aufgalopp war die erste Einheit nicht. Denn laut Christoph Klein-Reesink gäbe es im Hinblick auf die Qualität der Gegner keine Zeit zu verschenken.

Freitag, 07.07.2017, 16:00 Uhr aktualisiert: 09.07.2017, 14:06 Uhr
Trainingsauftakt beim Landesligisten SV Burgsteinfurt mit den Coaches und den Neuen (h.v.l.): Trainer Christoph Klein-Reesink, Kai Hintelmann, Lars Kormann, Sven Mersch und Co-Trainer André Bischoff sowie (v.v.l.) Lars Bode und Raphael Fuchs.
Trainingsauftakt beim Landesligisten SV Burgsteinfurt mit den Coaches und den Neuen (h.v.l.): Trainer Christoph Klein-Reesink, Kai Hintelmann, Lars Kormann, Sven Mersch und Co-Trainer André Bischoff sowie (v.v.l.) Lars Bode und Raphael Fuchs. Foto: Gerhard Rühlow

In den kommenden fünf Wochen will das Trainerduo des Landesligisten SV Burgsteinfurt die Weichen dafür stellen, dass die kommende Spielzeit nicht ganz so schwierig wird wie die letzte. Die beendeten die Stemmerter lediglich dank des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz. Am Donnerstagabend stand die erste Einheit auf dem Programm, zu der fünf der sechs Neuen erschienen waren. Lediglich Sam Anyawu – aus der eigenen Jugend kommend mit Operationsgebiet Mittelfeld – weilte noch im Urlaub.

Zu den Neuen zählt Trainer Christoph Klein-Reesink auch Lars Kormann. Das SVB-Eigengewächs meldet sich nach längerer Pause zurück. Bereits am Ende der vergangenen Spielzeit half der Stürmer im Abstiegskampf aus und scheint da Blut geleckt zu haben. „Wir wissen, was wir an Lars haben. Und auch er scheint wieder richtig Lust zu haben. Großartig überreden mussten wir ihn zu seinem Comeback eigentlich nicht“, erklärt Klein-Reesink.

Für die Offensive sind Sven Mersch (Germania Hauenhorst) und Kai Hintelmann (TuS Altenberge) geholt worden, defensiver akzentuiert sind die Arbeitsbereiche von Lars Bode (FCE Rheine U 23) und Raphael Fuchs (eigene A-Jugend).

Eine Baustelle müssen die Verantwortlichen aber noch schließen – und zwar die in der Innenverteidigung. Fabian Erber steht nicht mehr zur Verfügung. Zum einen, weil er seine Masterarbeit schreibt, zum anderen, weil es ihn beruflich in eine andere Region ziehen könnte. „Das tut uns weh keine Frage. Aber vielleicht finden wir in den nächsten fünf Wochen noch einen passenden Ersatz“, hofft „Reese“.

Die, die auf einen lockeren Aufgalopp spekuliert hatten, wurden am Donnerstag enttäuscht. Nach dem obligatorischen Kreisspielen steigerten Klein-Reesink und sein Co André Bischoff Stück für Stück die Intensität. Nach rund zwei Stunden wusste jeder Akteur, was er geleistet hatte. „Wir haben schließlich keine Zeit zu verlieren, wenn wir bis zum 13. August auf den Punkt fit sein wollen. Die Landesliga ist diesmal mit Sicherheit nicht schlechter als in 2016/17“, befürchtet der SVB-Übungsleiter, der aus dieser Einschätzung auch das Saisonziel ableitet: „Wer wie wir nur aufgrund des besseren Torverhältnisses die Klasse hält, ist sicherlich gut beraten, kleinere Brötchen zu backen. Wenn wir frühzeitig den Ligaverbleib sichern könnten, wäre das klasse.“

Das erste Testspiel bestreiten die Rot-Gelben am 12. Juli (Mittwoch) gegen SuS Neuenkirchen II. Am gleichen Tag wird in Kaiserau der Westfalenpokal ausgelost. Klein-Reesink würde sich aufgrund der kurzen Distanz den FCE Rheine oder den TuS Altenberge als Gegner wünschen: „Das wäre okay. Denn nichts ist ätzender, als sonntags bei 40 Grad irgendwo hinter Dortmund auf einem Ascheplatz zu kicken.“

► Nicht mehr beim SVB ist Ole Liemann. Der 21-Jährige kehrt nach nur einem Jahr zum Bezirksligisten Germania Hauenhorst zurück. Aus beruflichen Gründen kann Liemann das Trainingspensum in der Landesliga nicht mehr bewältigen.

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