Fußball: Bezirksliga
Vieles noch in der Schwebe

Borghorst -

Mit der Bildung einer Jugendspielgemeinschaft machen der SV Wilmsberg und der SC Preußen Borghorst gemeinsame Sache. Ob es auch zu einer Gesamtfusion der beiden Steinfurter Fußballvereine kommt, ist noch in der Schwebe. Nach der Jahreshauptversammlung betonten die Verantwortlichen des SV Wilmsberg, dass man erst am Anfang der Entscheidungsfindung stehe. Unterdessen zeigte sich Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann zufrieden mit dem jetzt veröffentlichten Spielplan der Bezirksliga-Saison 2017/18.

Dienstag, 11.07.2017, 14:19 Uhr aktualisiert: 11.07.2017, 14:29 Uhr
Niklas Thoms (re.) startet mit dem SV Wilmsberg in eine Saison, die große Herausforderungen an die neu formierte SVW-Mannschaft stellen wird.
Niklas Thoms (re.) startet mit dem SV Wilmsberg in eine Saison, die große Herausforderungen an die neu formierte SVW-Mannschaft stellen wird. Foto: Thomas Strack

Die Bezirksliga-Saison 2017/18 vor der Brust, die Gestaltung einer nachhaltig tragfähigen Zukunft auf der Agenda – der SV Wilmsberg ist auf vielen Ebenen tätig, um dem Verein ein Konzept zu verleihen, das auf einem festem Fundament steht.

Dass diese Planungen in enger Abstimmung mit dem Ortsnachbarn SC Preußen Borghorst vorangetrieben werden, belegen erste handfeste Ergebnisse. So ist die Bildung einer Jugendspielgemeinschaft zwischen beiden Vereinen in den Altersklassen A- und B-Junioren beschlossene Sache (wir berichteten). Alles, was darüber hinaus geht, ist hingegen noch in der Schwebe. Das betrifft auch die Frage nach einer etwaigen Gesamtfusion beider Vereine. In der Chefetage des SV Wilmsberg ist man offenkundig nach allen Seiten offen. „Es ist nicht so, dass unser Vorstand dagegen ist“, betont SVW-Vorstandsmitglied Klaus Brüning.

    Seinen Worten ist zu entnehmen, dass sich die Verantwortlichen in dieser Angelegenheit erst am Anfang des Entscheidungsprozesses befinden. Wobei es darum geht, die – durchaus unterschiedlichen – Strömungen zwischen Befürwortern und Gegnern einer Gesamtfusion innerhalb des Clubs zusammenzuführen. Deutlich wird, dass sich die Verantwortlichen die Argumente aus beiden Lagern anhören, sich mit dem Pro und Contra beschäftigen. Doch Ergebnisse in dieser Angelegenheit sind wohl erst dann zu erwarten, wenn relevante Fragen hinsichtlich der Spiel- und Trainingsstätten geklärt sind. Wie sich der SV Wilmsberg und der SC Preußen entscheiden, hängt maßgeblich auch davon ab, inwieweit diese erforderlichen infrastrukturellen Maßnahmen umgesetzt werden. „Wir unterhalten uns mit Preußen darüber. Aber im Moment gibt es nichts Spruchreifes. Ich denke, dass sich dieser Prozess ganz langsam hinzieht“, sagt Brüning zum Stand der Dinge. Somit ist davon auszugehen, dass es in Sachen einer möglichen Fusion wohl noch einige Zeit dauern wird, ehe Fakten vorliegen.

► Wesentlich konkreter sind da schon die Einschätzungen hinsichtlich der bevorstehenden Bezirksliga-Saison, die die Wilmsberger mit einer auf vielen Positionen veränderten Mannschaft angehen. „Eigentlich bin ich recht zufrieden mit dem Spielplan. Wir starten zu Hause und haben dann zwar mit dem Auswärtsspiel in Kinderhaus eine hammerharte Aufgabe vor uns. Aber danach treffen wir auf Mannschaften, denen wir auf Augenhöhe begegnen. Es könnte ein guter Start werden“, lautet die Einschätzung von SVW-Trainer Christoph Brüggemann.

    Zu den Top-Favoriten gehört sicherlich der erste Auswärtsgegner der Piggen, Westfalia Kinderhaus. Wohin die Reise den Club aus Münsters Norden führen soll, machte der Vizemeister der vergangenen Saison erst in den vergangenen Tagen durch einen spektakulären Neuzugang deutlich. So zog Westfalia den beim 1. FC Köln ausgebildeten ehemaligen U-17-, U-18- und U-20-Nationalspieler Kevin Schöneberg an Land, der vor seiner letzten Profistation Preußen Münster für Viktoria Köln, den VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld und Hansa Rostock gespielt hatte.

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