Fußball: Krombacher Pokal
Altenberge freut sich auf den FCG

Altenberge/Burgsteinfurt -

Unterschiedliche Befindlichkeiten weckte die Auslosung der ersten Runde im Krombacher Pokal beim TuS Altenberge und dem SV Burgsteinfurt. Während sich der TuS über ein Heimspiel gegen den FC Gievenbeck freut, hält sich beim SV Burgsteinfurt die Begeisterung über das Auswärtsspiel beim TuS Tengern in Grenzen.

Donnerstag, 13.07.2017, 16:09 Uhr
Lars Kormann (rotes Trikot) und seine Teamgefährten vom SVB gastieren im Westfalenpokal beim TuS Tengern.
Lars Kormann (rotes Trikot) und seine Teamgefährten vom SVB gastieren im Westfalenpokal beim TuS Tengern. Foto: Strack

Die Hoffnungen auf das große Los in der ersten Runde des Krombacher Fußballpokal-Wettbewerbs erfüllen sich zwar nicht. Dennoch: Zumindest beim TuS Altenberge gab es strahlende Gesichter, als dem Verein am Mittwochabend Westfalenligist 1. FC Gievenbeck als Gegner zugelost wurde. Dagegen hielt sich beim zweiten heimischen Vertreter, dem SV Burgsteinfurt, die Begeisterung in Grenzen. Er muss in der ersten Runde beim Landesligisten der Staffel Ostwestfalen, dem TuS Tengern, antreten.

„Wir freuen uns, dass wir uns mit solch einem tollen Gegner messen dürfen“, lautete die erste Reaktion von Altenberges Trainer Florian Reckels. Seine Mannschaft hatte zwar die Qualifikation für den Pokalwettbewerb auf Westfalenebene durch die Halbfinal-Niederlage im vorgeschalteten Kreispokal bei Westfalia Kinderhaus verpasst. Doch durch den Gewinn der Bezirksliga-Meisterschaft verschaffte sich die Elf aus dem Hügeldorf – quasi durch die Hintertür – noch Zutritt zum Westfalenpokal.

64 Vereine befanden sich in der Trommel, als ein Vertreter den namengebenden Hauptsponsors am Mittwochabend im Hans-Tilkowski-Haus in der Sportschule Kaiserau die Auslosung vornahmen. Als 62 Kugeln aus der großen Glaskugel gefischt worden waren, blieben nur der TuS Altenberge und der 1. FC Gievenbeck übrig. Womit die Ziehung der letzten Partie nur noch der Form halber durchgeführt wurde. Denn klar war, dass der TuS Altenberge als klassentieferer Vertreter – dieses Prinzip gilt für die ersten beiden Pokalrunden – Heimrecht haben würde. Die Altenberger registrierten das durchaus begeistert. „Es gibt enge Verbindungen zwischen beiden Vereinen. Das macht das Spiel noch reizvoller“, sagt Reckels. Wobei er etwa an die beiden ehemaligen Altenberger Felix Krasenbrink und André Strothmann denkt, die jetzt für Gievenbeck aktiv sind, oder an Nils Steinkamp und Felix Kemper, die den umgekehrten Weg wählten und über die Station Gievenbeck beim TuS anheuerten.

Schließlich hat auch Reckels selbst eine unmittelbare Anbindung an den Stadtteil in Münsters Westen. Der 35-Jährige unterrichtet am Gievenbecker Freiherr-vom-Stein-Gymnasium – schon als Oberstudienrat – die Fächer Deutsch und Sport. „Es ist sicherlich ein schweres Los. Gievenbeck ist als Westfalenligist Favorit, aber wir sind nicht chancenlos“, beurteilt er die Aussichten seiner Mannschaft.

Gespielt wird in einem Zeitfenster zwischen dem 30. Juli und 27. August. Wobei Reckels in Aussicht stellt, dass die Partie gegen den FCG voraussichtlich am 6. August (Sonntag), also eine Woche vor Meisterschaftsstart, im Altenberger Sportpark über die Bühne geht.

In jedem Fall lohnt es sich, richtig Gas zu geben. Denn der Sieger trifft in Pokalrunde zwei wahrscheinlich auf Drittligist Sportfreunde Lotte, der in der ersten Runde beim Landesligisten Spvg20 Brakel gastiert.

Beim SV Burgsteinfurt blickt Trainer Christoph Klein-Reesink mit gemischten Gefühlen dem Spiel beim ostwestfälischen Landesligisten TuS Tengern entgegen. „Natürlich hätten wir uns etwas Schöneres erhofft. Aber wir müssen es nehmen, wie es kommt. Jetzt werden wir nach Tengern fahren, und dort versuchen zu gewinnen.“ Was sicherlich nicht ganz einfach wird, denn der Club aus dem Kreis Minden-Lübbecke belegte in der vergangenen Saison einen respektablen dritten Platz in der Landesliga 1.

Sollte das Spiel ebenfalls für das erste August-Wochenende angesetzt werden, muss Klein-Reesink seinen Vorbereitungsplan geringfügig modifizieren. „An dem Wochenende wollten wir eigentlich an einem Turnier in Gellendorf teilnehmen. Das würden wird dann absagen.“

Sollte der SV Burgsteinfurt weiterkommen, winkt in Runde zwei ein Heimspiel gegen den SV Lippstadt – vorausgesetzt, der Oberligist setzt sich in Runde eins bei Landesligist SuS Bad Westernkotten durch.

► Die „Kracherpartie“ der ersten Runde ist zweifelsohne das Spiel zwischen den beiden Drittligisten SC Paderborn und Preußen Münster. Auf einen attraktiven Gegner darf sich auch der TuS Graf Kobbo Tecklenburg, neben dem sauerländischen SV Schmallenberg-Fredeburg einziger A-Kreisligist im Wettbewerb, freuen. Die Mannschaft von Trainer Klaus Bienemann empfängt den ambitionierten Regionalligisten SV Rödinghausen.

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