Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Westfalia Leer bittet Germania Horstmar zum Spiel der Spiele

Horstmar -

Am Sonntag steht Horstmar Kopf: Dann kommt es zum Derby zwischen der Westfalia Leer und den benachbarten Germanen. Die Hausherren befinden sich zwar in einer Formkrise, doch das scheint sie besonders gefährlich zu machen.

Freitag, 17.11.2017, 11:52 Uhr aktualisiert: 19.11.2017, 18:20 Uhr
Ob Leers Henning Eweler (l.) am Sonntag im Derby gegen Germania Horstmar mitwirken kann, ist noch nicht entschieden.
Ob Leers Henning Eweler (l.) am Sonntag im Derby gegen Germania Horstmar mitwirken kann, ist noch nicht entschieden. Foto: Thomas Strack

Westfalia gegen Germania, Platz 13 gegen Platz zwei, Klein gegen Groß – das Ortsderby in der A-Liga zwischen Leer und Horstmar trägt viele Namen. Welcher Verein beziehungsweise welche Elf für ein gutes halbes Jahr vermeintlich stärker ist, entscheidet sich am Sonntag im Stadion am Leerbach.

Die besseren Aussichten auf den Sieg scheinen die Gäste zu besitzen. Nicht zuletzt, weil die Leerer einen Minuslauf haben und seit sieben Partien auf einen dreifachen Punktgewinn warten. „Vielleicht kommt dieses Spiel für uns ja genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir können, die müssen“, sieht Westfalia-Trainer Thomas Overesch den Druck beim Gast.

Heiß zu reden, davon ist Overesch überzeugt, brauche er niemanden. Jeder wisse, was gegen die Germanen auf dem Spiel stehen würde – nämlich Punkte und Prestige.

Da passt es Overesch nur zu gut ins Konzept, dass er wieder mit Maarten Westerink planen kann. Der Verteidiger kehrt nach einem ausgeheilten Muskelfaserriss zurück. Henning Eweler (Rückenprobleme) und Lennard Raus (dicker Fuß) zählen allerdings zu den Wackelkandidaten. „Das ist schade, aber wir haben genug gute Jungs, die Schlange stehen, um im Derby zu spielen“, so Overesch.

Größere Tragweite dürfte auf der Gegenseite das Fehlen vom gelbgesperrten Tim Hellenkamp haben, der in der laufenden Saison sowohl als Taktgeber als auch als Torschütze (neun Treffer) glänzt. Seine Position könnten entweder Steffen Exner, Felix Oepping oder Sebastian Wehrmann einnehmen.

Dass das Spiel etwas besonderes ist, ist natürlich auch TuS-Trainer André Rodine bewusst. Dass seine Kicker sich davon einschüchtern lassen, glaubt er nicht. „Das sollte doch eher motivierend sein. Wegen solcher Spiele machen wir das Ganze doch auch“, freut sich Rodine auf das Derby.

Dass seine Truppe favorisiert ist, dementiert der Germanen-Coach nicht, allerdings weiß er auch um die Trümpfe, die der Gegner ausspielen kann: „In Leer stehen die Zuschauer ganz nah am Feld und machen richtig Stimmung. Hinzu kommt der vermutlich sehr tiefe Rasen, der es uns nicht einfacher machen wird.“

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Leerbach, Leer.

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