Fußball: Kreisliga B 2
B-Ligisten zwischen Titel und Trostpreis

Kreis Steinfurt -

In der Kreisliga B finden an diesem Wochenende die letzten Spiele der Hinrunde statt. An der Tabellenspitze zeichnet sich ein Kopf-ab-an-Kopf-Rennen zwischen Mannschaften aus Ochtrup und Steinfurt ab.

Freitag, 24.11.2017, 14:12 Uhr aktualisiert: 24.11.2017, 14:18 Uhr
Ähnlich verbissen, wie es hier Galaxys Pascal Andrade (re.) und Langenhorsts Fabian Bültbrune praktizieren, liefern sich die Top-Clubs der Kreisliga B einen heißen Kampf, der wohl erst am letzten Saisonspieltag entscheiden wird.
Ähnlich verbissen, wie es hier Galaxys Pascal Andrade (re.) und Langenhorsts Fabian Bültbrune praktizieren, liefern sich die Top-Clubs der Kreisliga B einen heißen Kampf, der wohl erst am letzten Saisonspieltag entscheiden wird. Foto: Thomas Strack

Mit einigen Nachholspielen schließen die Fußballer der Kreisliga B 2 am Samstag und am 17. Dezember die Hinrunde ab. Mit Blick auf die Zwischenbilanz spricht vieles dafür, dass Vereine aus Ochtrup und Steinfurt das Rennen um die Meisterschaft und den zweiten Platz, der zu einem Relegationsspiel um den Aufstieg gegen den Zweiten der Staffel 1 berechtigt, unter sich ausmachen werden.

Gute Karten hat der FC Galaxy. Zwar wurde das für Samstag angesetzte Nachholspiel bei Westfalia Leer II abgesagt, so dass die Steinfurter ihren Angriff auf die Tabellenspitze auf den 17. Dezember, an dem die Partie voraussichtlich ausgetragen wird, vertagen müssen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der FC Galaxy hat es immer noch in eigener Hand, auf Rang eins zu überwintern. Gleichwohl hält Galaxys Trainer Nelson Venancio hält den Ball flach: „Das wird noch ein heißes Rennen um den Aufstieg. Unser Ziel ist, bis zum Saisonende ganz vorne mitzumischen.“

Thorsten Bäumer, Coach der Spielvereinigung Lan­genhorst-Welbergen, sprach vor gut zwei Jahren Worte, die sich eingebrannt haben in die Gedächtnisse der interessierten Fans. „In Langenhorst wird niemand von der Vechte-Brücke springen, sollten wir nicht aufsteigen.“ Damals kam auch keiner in Versuchung. Weil sich die Langenhorster in der Rückrunde schon im Frühling von sämtlichen Aufstiegsträumen verabschiedet hatten und am Ende – wie in den Jahren zuvor – nur Platz drei übrig blieb. Da ist es nur nachvollziehbar, wenn Bäumer sich wünscht, „dass sich das Blatt wendet und wir endlich einmal eine starke Rückrunde spielen.“ Bäumer sagt das mit Nachdruck. Was darauf schließen lässt, dass sich der Club aus dem Ochtruper Ortsteil in dieser Saison nicht mit einem Trostpreis zufrieden geben will.

Es überrascht kaum, dass die Übungsleiter der Top-Teams im Großen und Ganzen zufrieden sind mit der Zwischenbilanz ihrer Mannschaften; wenn auch mit kleinen Einschränkungen. „Die Unentschieden gegen Preußen Borghorst II und Lau-Brechte waren ärgerlich. Da haben wir Punkte liegen gelassen. Aber gegen Bilk und Galaxy kann man verlieren“, räumt Weiners Trainer Patrick Niemeyer ein. Der hatte die Schwarz-Weißen im Sommer übernommen. Sicherlich haben er und sein „Co“ Ralf Pöhlker maßgeblichen Anteil daran, dass die Mannschaft nach dem Absturz aus der Kreisliga A rasch wieder in die Spur gekommen ist. Die Chance ist jedenfalls da, den Betriebsunfall „Abstieg“ postwendend zu reparieren.

Ähnliches trifft auf Maik Reichstein zu. Obwohl der ja kein Neuling beim SV Burgsteinfurt ist, sondern er dort fast schon als „Urgestein“ gilt. Dementsprechend kennt er die Strukturen und Mechanismen in seinem Verein in und auswendig. Gleichwohl unterscheidet sich seine Situation von denen seiner Trainer-Kollegen in einem wesentlichen Punkt. Als Coach einer „Zweiten“ ist die Fluktuation in seinem Kader wesentlich größer als der einer ersten Mannschaft, was sich zwangsläufig auf das Leistungsniveau auswirkt. Das offenbarte sich dann auch in den Vergleichen mit den Spitzenmannschaften, von denen der SVB keines gewinnen konnte. „Insgesamt aber bin ich zufrieden. Aus den zwei Spielen vor der Winterpause wollen wir noch sechs Punkte holen. Wenn uns das gelingt, sind wir gut dabei.“

Derweil setzt Markus Laukötter, Trainer des SC Preußen Borghorst II, andere Schwerpunkte: „Oberste Priorität ist, unseren Verein sportlich auf solide Füße zu stellen. Wenn wir gut starten, können wir vielleicht um Platz vier mitspielen. Für ganz oben wird es aber wohl nicht reichen.“

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