Fußball: Bezirksliga
Christof Brüggemann bleibt Trainer des SV Wilmsberg

Borghorst -

Die Beziehung zwischen Christof Brüggemann und dem SV Wilmsberg entwickelt sich zu einem Dauerbrenner. Am Dienstag gab SVW-Vorstandsmitglied Klaus Brüning bekannt, dass Brüggemann auch in der kommenden Saison Trainer der Piggen bleibt. Der 34-Jährige geht dann in sein fünftes Trainer-Jahr beim SV Wilmsberg.

Dienstag, 28.11.2017, 19:00 Uhr
Christof Brüggemann wirft auch 2018/19 ein Auge auf den SV Wilmsberg. Der 34-Jährige bleibt auch in der kommenden Saison Trainer des heimischen Bezirksligisten; auch; auch Brüggemann „Co“ Marius Wies (kl. Foto) bleibt.
Christof Brüggemann wirft auch 2018/19 ein Auge auf den SV Wilmsberg. Der 34-Jährige bleibt in der kommenden Saison Trainer des heimischen Bezirksligisten; auch; auch Brüggemanns „Co“ Marius Wies bleibt. Foto: Thomas Strack/Oliver Wilmer

Als Christof Brüggemann vor dreieinhalb Jahren seinen ersten Job als Cheftrainer des SV Wilmsberg angenommen hatte, dachte er wohl kaum daran, dass sich diese Beziehung zu einem Dauerbrenner ent­wickeln würde. Doch unverhofft kommt oft. Am Montagabend traf sich der Trainer mit den Vorstandsmitgliedern des heimischen Fußball-Bezirksligisten. Das Ergebnis dieser Unterredung fasste Klaus Brüning in einem prägnanten Satz zusammen: „Christof Brüggemann bleibt auch in der nächsten Saison unser Trainer.“

Für Brüggemann ist es dann die fünfte Saison, in der er für die Piggen tätig sein wird. In diesem Zusammenhang gab Brüning zudem bekannt, dass auch Marius Wies 2018/19 in seiner Funktion als spielender Co-Trainer Brüggemanns verlängerter Arm auf dem Feld bleiben wird.

„Von unserer Seite brauchten wir über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit nicht groß nachzudenken. Alles läuft bestens. Zudem ist Christof nicht nur im Verein, sondern auch bei unseren Zuschauern überaus beliebt“, sprach Brüning im Namen seiner Vorstandskollegen. Seine Worte sind leicht nachvollziehbar. Denn die sportliche Bilanz der Ära Brüggemann lässt eigentlich keine Wünsche offen.

Als der gebürtige Laerer im Sommer 2014 vom SV Mesum nach Wilmsberg gewechselt war, formte er aus arrivierten Spielern eine schlagkräftige Mannschaft, von der man erwarten konnte, dass sie aus der A-Liga aufsteigt. Da die Qualität weiter verbessert wurde, überraschte es nicht, dass die Elf auch als Bezirksliga-Neuling im Dunstkreis der Spitzenteams mitmischte.

Das nachhaltigste Argument für eine Vertragsverlängerung liefert der 34-Jährige aber in der laufenden Saison ab. Weil er unter Beweis stellt, dass er nicht nur eine Mannschaft mit gestandenen Spielern bei Laune halten kann. Vielmehr gelingt es ihm, den aus unterschiedlichen Gründen zu Saisonbeginn eingeleiteten Prozess des personellen Umbruchs ohne Qualitätseinbußen voranzubringen; mit Spielern, die jung sind und die allesamt aus unteren Klassen kamen. Und diese Entwicklung fortzusetzen, ist ein Grund, weshalb sich der Trainer für ein weiteres Jahr an den SVW bindet. „Es ist der Antrieb, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Wir haben eine Mannschaft, die Zukunft hat, in der Spieler stehen, die sich noch um 15 bis 20 Prozent verbessern können. Die ersten Prozente herauszuholen, ist relativ einfach, die letzten herauszukitzeln ist schon schwerer. Es ist eine Herausforderung, der Mannschaft diese letzten Prozente zu entlocken“, sagt Brüggemann. Weiterhin sei ihm wichtig gewesen, dass auch Marius Wies „weiter mit am Start ist. In Sachen Fußball liegen wir gedanklich absolut auf einer Wellenlänge“, betont der 34-Jährige.

Schließlich streicht er die gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Vorstand heraus. Die habe ihm ein weiteres Argument geliefert, in Wilmsberg zu bleiben. „Beide Seite wissen, was sie aneinander haben. Wo gibt es schon solche Harmonie? Dass wir so erfolgreich sind, ist auch ein Verdienst des an uns glaubenden Vorstands.“

Von den geschaffenen Fakten erhoffen sich die Beteiligten nun in doppelter Hinsicht eine Signalwirkung: Für die beiden noch ausstehenden Punktspiele bei Amisia und gegen Westfalia Kinderhaus sowie für die dann folgenden Gespräche mit den Spielern über deren sportliche Zukunft.

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