Handball: Bezirksliga Münsterland
TB Burgsteinfurt will sich oben festsetzen

Burgsteinfurt -

Der überraschende Sieg in Lengerich vor Anbruch der dreiwöchigen Spielpause kam dem TB Burgsteinfurt gerade recht. Ein weiterer Erfolg gegen DJK Eintracht Hiltrup eröffnete dem TB verheißungsvolle Perspektiven.

Donnerstag, 07.12.2017, 15:31 Uhr aktualisiert: 07.12.2017, 15:35 Uhr
Niclas Vinhage nimmt mit dem TB Burgsteinfurt einen Sieg in Visier.
Niclas Vinhage nimmt mit dem TB Burgsteinfurt einen Sieg in Visier. Foto: Thomas Strack

Mit einem Heimspiel gegen die DJK Eintracht Hiltrup setzt der TB Burgsteinfurt am Sonntag (Anwurf 16.30 Uhr, Willibrordsporthalle) die Saison fort. Für Stephan Nocke ergeben sich verheißungsvolle Perspektiven: „Sollten wir gewinnen, hätten wir eine Woche später beim TV Vreden ein richtiges Spitzenspiel“, frohlockt der TB-Coach.

Zunächst allerdings müssen die Stemmerter die Aufgabe gegen Eintracht Hiltrup erledigen. Und die ist nicht ohne, wie Nocke weiß. Denn dass die Mannschaft aus Münsters Süden auch in fremden Hallen zu punkten vermag, hat sie schon in Warendorf unter Beweis gestellt, wo sie beim Spitzenreiter mit einem 25:25-Remis einen Punkt entführte.

Hiltrups Stärke sei die flexible Abwehr, wie Nocke weiß: „Die können von einer offensiven 3:2:1-Deckung bis hin zu einer defensiven 6:0-Formation alles spielen.“

Gleichwohl geht der TB „gut vorbereitet“, wie der Trainer versichert, ins Spiel. Die punktspiellose Zeit nutzten die Burgsteinfurter, indem sie unter der Woche ein Testspiel gegen Landesligist Westfalia Kinderhaus bestritten, das sie zwar 26:33 verloren, aus dem Nocke dennoch einige positive Erkenntnisse zog. Eine war, dass sich der TB in kompletter Besetzung vor keiner Mannschaft zu verstecken braucht. Da am Sonntag verletzungsbedingt nur Edwin Hermann fehlt, ist die Ausgangssituation nahezu optimal beim heimischen Bezirksligisten. „Die Lage ist besser denn je, die Automatismen greifen von Woche zu Woche immer besser“, verkündet Nocke geradezu euphorisch.

Mit seinem Gegenüber auf Hiltruper Seite, Marcel Graefer, verbindet ihn eine kollegiale Freundschaft. Denn beide Trainer kommunizieren des Öfteren, wenn es darum geht, Informationen über gegnerische Mannschaften auszutauschen. Doch am Sonntag ruht zumindest über 60 Minuten diese Freundschaft. „Wir wollen auf jeden Fall unsere Chance nutzen und zwei weitere Punkte einfahren“, bekräftigt der TB-Coach. Dabei könnte seiner Mannschaft das Harz-Verbot in der heimischen Willibrordhalle in die Karten spielen.

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