Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bernd Hahn ist beim 1. FC Nordwalde die 1a-Lösung

Nordwalde -

Bernd Hahn legt seinen Posten als Trainer der Reserve des 1. FC Nordwalde am Saisonende nieder. Seinem „Lieblingsverein“ bleibt der 63-Jährige trotzdem treu. Ab Juli übernimmt er die erste Mannschaft. Dafür sprechen viele Gründe.

Freitag, 15.12.2017, 12:04 Uhr aktualisiert: 15.12.2017, 13:54 Uhr
Bernd Hahn rückt eine Position auf und fungiert ab Juli als Trainer der ersten Mannschaft.
Bernd Hahn rückt eine Position auf und fungiert ab Juli als Trainer der ersten Mannschaft. Foto: Thomas Strack

Beim Fußball-A-Ligisten 1. FC Nordwalde herrscht jetzt Klarheit, wer Matthias Kappelhoff im Sommer als Trainer der ersten Mannschaft nachfolgt. Entschieden haben sich die Verantwortlichen für eine interne Lösung: Die Wahl fiel auf Bernd Hahn, den Trainer der Reserve.

„Wir hatten ein paar Namen auf dem Zettel, unter anderem den von Bernd“, erklärt Vorsitzender Heiner Brinkmann. Bei genauerer Betrachtung der Kandidaten stellte sich Hahn als „1a-Lösung“ (O-Ton Brinkmann) heraus. „Bernd ist fachlich und menschlich super. Wir sind froh, dass wir derart viel fußballerische Kompetenz weiter an den Verein binden konnten. Da hat unser Sportlicher Leiter Karl-Heinz Möllers ganze Arbeit geleistet“, so Brinkmann.

Wie lange die Zusammenarbeit gehen soll, sei laut Brinkmann „ergebnisoffen“. Der Vorstand plane in der Regel aber immer über einen längeren Zeitraum mit einem Trainer.

Für Hahn sprach auch, dass er zuvor sieben Jahre lang erfolgreich die Zweitvertretung betreute und diese in die A-Liga führte, gut und gerne mit jungen Leuten arbeitet und um die Strukturen in Nordwalde bestens Bescheid weiß. „Bernd ist dem FCN ja eigentlich schon seit der Vereinsgründung eng verbunden. Er war schließlich der erste Trainer des Clubs. Unser Sportplatz ist ja sowas wie sein zweites Zuhause“, sagt Brinkmann.

Das kann und will Hahn nicht dementieren. „Ich fühle mich dem Verein sehr verbunden“, betont der 63-Jährige Coach.

Hahn hatte den Vorstand zuvor darüber in Kenntnis gesetzt, seinen Posten als Coach der Reserve am Saisonende niederzulegen. „Das hat nichts mit der Mannschaft zu tun, aber irgendwann ist der Moment da, dass die Jungs mal einen anderen Trainer bekommen müssen. Nach sieben Jahren kennen die doch mittlerweile jeden meiner Sprüche“, findet Hahn. Wäre das Angebot, die ,Erste‘ zu übernehmen, nicht gekommen, hätte sich der Burgsteinfurter wahrscheinlich in den Ruhestand verabschiedet.

Am Montagabend will Hahn ins Detail gehen und mit den Spielern seiner neuen Mannschaft sprechen. „Priorität hat für mich bis zum Saisonende aber die Reserve. Ich werde alles dafür geben, dass wir in der A-Liga bleiben“, verspricht Hahn. Wer die Zweitvertretung übernimmt, steht noch nicht fest.

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