So., 18.02.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Eine starke Halbzeit reichte Germania Horstmar gegen Preußen Borghorst

Mit der Hereinnahme von Nico Matic (r., hier im Duell gegen Steffen Exner) kam Stabilität in die Borghorster Abwehr.

Mit der Hereinnahme von Nico Matic (r., hier im Duell gegen Steffen Exner) kam Stabilität in die Borghorster Abwehr. Foto: Günter Saborowski

Horstmar - 

Zwei Treffer, die nach Ansicht von Borghorsts Trainer Dirk Altkrüger in ihrer Entstehung irregulär waren, bescherten Germania Horstmar einen 2:0-Erfolg gegen Preußen Borghorst.

Von Günter Saborowski

Eine Halbzeit lang hatte Germania Horstmar alles im Griff, spielte zielstrebig nach vorne, setzte Borghorst unter Druck und schoss zwei Tore. Insofern war das 2:0 (2:0) gegen Preußen Borghorst verdient. Der zweite Durchgang indes war unterirdisch, zumindest von Horstmar.

„Da haben wir zu sehr nachgelassen. Es war keine Bewegung mehr im Spiel, und das hat mich fuchsig gemacht“, war Horstmars Trainer Andre Rodine mit den zweiten 25 Minuten nicht zufrieden.

Für Borghorsts Coach Dirk Altkrüger war der Sieg der Platzherren verdient, aber ihn ärgerte, dass beide Tore „eigentlich irregulär gefallen sind. Beim 2:0 stand der Spieler im Abseits, beim 1:0 darf der Freistoß gar nicht gegeben werden“, sagte Altkrüger. Den Kopfball zumindest setzte Patrick Jung sauber in die Maschen. Beim zweiten Horstmarer Treffer hatte Altkrüger wohl Recht mit seiner Abseitsprognose. Sven Sunke wurde in dieser Situation von Rene Weiermann im Strafraum gelegt, Tim Hellenkamp verwandelte sicher.

Ansonsten hatte der TuS Germania allerdings die bessere Spielanlage, presste früh und zwang Borghorst so zu Fehlern. Die kamen auch prompt. „Wenn wir unter Druck geraten, spielen wir nicht gut“, versuchte Altkrüger die Fehlpässe zu erklären. Torchancen gab es schon mal gar nicht, denn im Spiel nach vorn blieb bei den Preußen viel dem Zufall überlassen.

Nach der Pause wurde das Borghorster Spiel besser. Durch die Einwechselung von Nico Matic kam Stabilität in die Deckung, außerdem beruhigte er seine Mitspieler durch Reden. Torchancen, diesmal für die Preußen, blieben trotzdem eine Seltenheit. Einzig Maik Menke hatte nach einer Ecke von Sven Berghaus eine (65.). Dafür hatten Jung und Alex Wehrmann den dritten Horstmarer Treffer auf dem Stiefel beziehungsweise Kopf. Jungs Versuch (82.) wurde von Rene Reiß auf der Linie geklärt, Wehrmann legte sich die Kugel zu weit vor, sodass Niclas Kock den Ball klären konnte (85.).

TuS Germania: Schenkwald - Kortehaneberg, Jung, Höing, Berkenbrock - Carvalho, Hellenkamp - Sunke (78. Backhaus), Wehrmann, Smith (81. Oldach) - Exner (90. Kosakowski).

SC Preußen: Kock - Reiß, Weiermann (32. Berning), Wierling (78. Köning), Groll, Eilers, Schulze Brock, Westhoff - Klein (46. Matic), Berghaus - Menke.

Tore: 1:0 Jung (5.), 2:0 Hellenkamp (25., FE).



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