So., 18.03.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Arminia Ochtrup schlägt gegen Germania Horstmar gut organisiert zu

Arminia Ochtrup hatte beim TuS Germania Horstmar die entscheidenden Körner mehr im Lauf und siegte mit 3:0. Da half auch der Einsatz Jan Carvalhos (M.) gegen Janik Hannekotte nicht mehr viel.

Arminia Ochtrup hatte beim TuS Germania Horstmar die entscheidenden Körner mehr im Lauf und siegte mit 3:0. Da half auch der Einsatz Jan Carvalhos (M.) gegen Janik Hannekotte nicht mehr viel. Foto: Alex Piccin

Horstmar - 

Eigentlich hatte sich Germania Horstmar vorgenommen, mit Spitzenreiter GW Rheine gleichzuziehen. Dazu musste Arminia Ochtrup aus dem Weg geräumt werden. Doch der Favorit machte die Rechnung ohne den Wirt.

Von Alex Piccin

So defensiv stabil hat sich Arminia Ochtrup lange nicht gezeigt. Beim Tabellenzweiten Germania Horstmar legte der SCA so den Grundstein für einen 3:0 (1:0)-Sieg. Wohltuend für die Mannschaft war auch die Abkehr von der Dreierkette zugunsten des 4-2-3-1-Systems mit doppelt besetzten Außenpositionen. Die Gastgeber hingegen ließen vieles vermissen, was sie sonst stark macht, und mussten kurz vor dem Anpfiff personell tauschen.

Für Timo Lindstrot, dessen Kreislauf sich verselbstständigt hatte, rückte Daniel Kock zwischen die Pfosten. Er hatte sich zuvor nach 90 Minuten zweiten Mannschaft bereits auf seinen Feierabend eingestellt.

Horstmar lässt wenige Chancen verstreichen

Dieser Wechsel war es aber sicher nicht, der Horstmar auf den Magen geschlagen hat – auch wenn Kock Glück hatte, als ein Schuss Mohammed Syllas ihm durch die Beine und an den Pfosten rutschte (12.). Die hohe Fehlpassquote und das Nicht-auf-Touren-kommen seiner Elf konnte sich Andre Rodine nicht erklären: „Wir kamen in keinster Weise heute in unser Spiel. Vielleicht haben einige von uns mit drei Siegen am Stück erstmal genug.“

Horstmar fiel herzlich wenig ein und brachte Ochtrups Schlussmann Robin Neumann, trotz dessen Wackler im Luftkampf, erst mit zwei Alutreffern in der Nachspielzeit in Bedrängnis. Zwei weitere Aktionen durch Sebastian Wehrmann (20.) und Felix Oepping (42.) ließen den Puls kurz höher schlagen. Ansonsten lag das Heft des Handelns jedoch beim SCA.

Sylla bleibt Armine

Aus einer kompakten Abwehrarbeit verließ er sich auf das Esprit Pawel Ozogs. Diverse Chancen kreierte der Pole und leitete auch das 1:0 durch Tim Niehues ein (39.). Sylla köpfte dann zunächst das 2:0 (57.) und machte nach einer Ecke mit seinem zweiten Tor den Sieg klar (69.). Sein Trainer Frank Averesch freute sich natürlich, richtete aber auch einen Appell an die Konkurrenz: „Wie stark Mohammed vorne ist, hat man heute wieder gesehen. Er hat fest zugesagt für die nächste Saison. Daher bitte nicht weiter baggern, das gehört sich nicht.“

Er war zudem vom taktisch guten Auftritt seiner Truppe angetan, alles sei plangemäß aufgegangen. Besonderes lobte Averesch aber seinen Innenverteidiger Steffen Beckmann: „Er hat ein tolle Leistung gezeigt, dafür dass er fast gar nicht trainieren kann. Er ist eine Säule, das hat er gezeigt, und so einen brauche ich.“

Germania Horstmar: Kock – Kortehaneberg, Oepping, Höing, A. Berkenbrock – J. Carvalho – Backhaus (56. Oldach), Wehrmann (61. Behn), Hellenkamp (76. L. Berkenbrock), Exner – Smith.

Arminia Ochtrup: Neumann – Bode, J. Engbring, Beckmann, M. Carvalho – Roters (84. M. Engbring), Hannekotte – Lienkamp (69. Vieira), Ozog, Niehues – Sylla (89. Kutzmann).

Tore: 0:1 Niehues (39.), 0:2 Sylla (57.), 0:3 Sylla (69.).

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Vielleicht haben einige von uns mit drei Siegen am Stück erstmal genug.

Andre Rodine

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